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Hybrid-Darstellung

  1. #1

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    uber die judische sichtweise auf bibel, Jesus und glauben...im alten testament steet auch was uber Jesus,jesaia 53, und ich habe mir erzalen lassen das manche judischen teologen behaupten das das buch durch christen"hineingeschmukkelt ist, das es selbst nicht gelesen wird in de siagoge....weis jemand hier op das stimt?
    it's not by might, it's not by power, but by my spirit said the Lord

  2. #2
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    Nein. Die älteste erhaltene Handschrift des Buches Jesaja stammt aus dem 3./2. Jhdt. v. Chr. - und sie enthält auch schon das 53. Kapitel.

  3. #3
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    Hallo Mini..

    Nein, in Jes 53 steht nichts über Jesus, das wird nur so interpretiert, eine der verschiednen Interpretationen. Und Juden haben nun mal ihre Interpretation, aufgrund der genauen hebräischen Texte.... aber dieses Thema sollte in einem schon dazu begonneen Thread diskutiert werden.


    Wie BR schon sagte, da hat man dir Mist erzählt, keine wirklichen jüdischen Theologen behaupten, dass Jes 53 später hineingeschmuggelt wurde... Solches Lügen wollen wohl eher das Judentum verleumden.


    Alef

  4. #4
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    @ Ministeresther:
    Einen eigenen Thread zu Kap. 53 gibt es hier: http://www.gnadenkinder.de/board/sho...sknecht+jesaja
    Alef und ich haben in einem anderen Thread auch schon darüber diskutiert: http://www.gnadenkinder.de/board/sho...t=gottesknecht

  5. #5
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    BR

    Weshalb wiederholst du so monoton, dass Jesus ein Reformer gewesen sein soll? Nein, er war kein Reformer in dem Sinn, auch wenn er Missstände offenlegte.
    Selber sagte er ja, dass das Volk das tun soll, was die Gelehrten sagen... oder befindet sich Jesus selbst im Widerspruch?


    Sicher gefällt diese „Vision“ den Palästinenser nicht, aber ihnen passt schon das Israel nicht, und ebenso die Christen...
    Dieser „Gewalt-Gott“ ist durchaus auch im NT. Es geht ja nicht um die Unterdrückung von Minderheiten, sondern um die Heiligkeit des Ewigen....

    Weshalb sollte das AT keine „Erlösung“ aus dem Sheol kennen? Ja, vielleicht die christliche Lesart des AT, aber die hebräische Lesart spricht von der Auferstehung. Und zwar nicht nur Daniel. Oder dass die Seele oder der Geist wieder zurück zum Ewigen kehrt, woher sie kommen usw....


    Alef

  6. #6
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    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    Weshalb wiederholst du so monoton, dass Jesus ein Reformer gewesen sein soll?
    Weil Du es so monoton abstreitest...

    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    Nein, er war kein Reformer in dem Sinn, auch wenn er Missstände offenlegte.
    Das mag auf seine Kritik an den Sabbatgebräuchen zutreffen, aber seine Ablehnung der Ehevorschriften der Thora waren mehr als nur eine Kritik an Missständen, sondern eine echte Reform.

    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    Sicher gefällt diese „Vision“ den Palästinenser nicht, aber ihnen passt schon das Israel nicht, und ebenso die Christen...
    Dieser „Gewalt-Gott“ ist durchaus auch im NT. Es geht ja nicht um die Unterdrückung von Minderheiten, sondern um die Heiligkeit des Ewigen....
    Der Gott des NT ruft nirgendwo dazu auf, gewaltsam etwas an bestehenden Zuständen zu ändern und gewaltsam einen Gottesstaat zu gründen.
    Und der letzte Satz im Zitat ... Was soll man dazu sagen? So rechtfertigen normalerweise Fundamentalisten ihr Tun: Es ist Gottes Wille und somit ihre Pflicht, Gottes Willen durchzusetzen. Aber natürlich werden die Palästinenser unterdrückt, wenn sie in einem jüdischen Gottesstaat leben müssen.

    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    Weshalb sollte das AT keine „Erlösung“ aus dem Sheol kennen? Ja, vielleicht die christliche Lesart des AT, aber die hebräische Lesart spricht von der Auferstehung. Und zwar nicht nur Daniel. Oder dass die Seele oder der Geist wieder zurück zum Ewigen kehrt, woher sie kommen usw....
    "Auferstehung" im Sinne einer Weiterexistenz nach dem Tod, aber nicht im Sinne einer Gottesnähe (oder wie immer man das nennen will) für die "Gerechten".

  7. #7
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    BR

    Ich kann nicht etwas abstreiten, was nicht ist ....ggg .....also es ist doch sehr interpretationswürdig, Jesus als Reformer hinzustellen, ein Reformer der sagt, dass kein Strichlein des Gesetzes anders gelehrt werden darf...
    „Gesetze“ werden immer wieder „Aktualisiert“. Vielleicht hast schon mal im Judentum davon gehört? Und so aktualisierte Jesus nun dieses Gesetz in seine Zeit, ansonsten er ja selber gegen die Weisungen seines Vaters verstossen hätte. Das "Reform-Judentum" ist ja eher eine neuere Erscheinung....

    Aha, ist der Gott des NT’s nun ein anderer Gott als des AT’s? Hat nun Gott zu einem Gottesstatt aufgerufen? Oder gab er, der Ewige, etwas von seinem Eigentum (die ganze Erde) einfach etwas davon seinem erwählten Volke?
    Ich denke, dass du auch in der jetzigen Nahostproblematik kaum sagen kann, dass Israel einen Gottesstaat durchsetzen möchte, sondern nur das vom ehemaligen Völkerbund ihnen zugesprochne wenigstens teilweise (gerade noch 15%) in Anspruch nehmen wollen.
    Also den Palästinenser ging es in der israelischen Regierung besser als jetzt im zB Gazastreifen, und auch dort geht es ihnen nicht in dem sinn schlecht. Und Schuld ist daran nicht etwa Israel, sondern jene Selbst. Aber wie immer, ... die Juden sind an allem Schuld, wie es auch wieder mal vom Vatikan her kam...
    Aber wie gesagt, dazu müsste man ein eigenes Thema machen....

    Gottesnähe in der Tenach ist selbst im Sheol, und wenn Seele oder Geist wieder zu IHM zurückkehren, besagt dies ja Gottesnähe...


    Alef

  8. #8
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    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    also es ist doch sehr interpretationswürdig, Jesus als Reformer hinzustellen, ein Reformer der sagt, dass kein Strichlein des Gesetzes anders gelehrt werden darf...
    „Gesetze“ werden immer wieder „Aktualisiert“. Vielleicht hast schon mal im Judentum davon gehört? Und so aktualisierte Jesus nun dieses Gesetz in seine Zeit, ansonsten er ja selber gegen die Weisungen seines Vaters verstossen hätte.
    Irgendwie widersprichst Du Dir da selber: Also darf nach jüdischer Auffassung denn nun etwas geändert werden oder nicht?
    Aber, wie ich schon einmal erläutert habe, hat Jesus selbst begründet, wieso er die Gesetze seines Vaters ändern durfte: "Nur weil ihr so hartherzig seid, hat er (Mose) euch dieses Gebot gegeben." (Mk. 10,5). Daher entspricht also das Gesetz der Thora zumindest teilweise nicht Gottes Willen, sondern war ein Kompromiss zwischen göttlichem Willen und menschlichen Vorstellungen/Wünschen. Somit verstößt Jesus auch nicht gegen den Willen seines Vaters, wenn er es ändert.

    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    Aha, ist der Gott des NT’s nun ein anderer Gott als des AT’s?
    ´Der Gott ist derselbe, nur seine Interpretation durch die Menschen ist eine andere. Das AT verstand unter Gott einen exklusiven kriegerischen Schutzgott Israels, der die Interessen seines Volkes notfalls auch mit beispielloser Brutalität (z. B. Tötung der erstgeborenen Ägypter) durchsetzt. Das NT sieht in ihm einen Gott für alle Menschen.

    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass du auch in der jetzigen Nahostproblematik kaum sagen kann, dass Israel einen Gottesstaat durchsetzen möchte
    Israel nicht, aber der Messias nach Deiner Interpretation als theokratischer Fürst.

    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    sondern nur das vom ehemaligen Völkerbund ihnen zugesprochne wenigstens teilweise (gerade noch 15%) in Anspruch nehmen wollen.
    Na übertreibe einmal nicht. Es war nie das gesamte Völkerbundsmandat Palästina als künftig jüdischer Staat gedacht.

    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    die Juden sind an allem Schuld, wie es auch wieder mal vom Vatikan her kam...
    Ja ja, vom bösen Vatikan ...
    Es kam von einem Geistlichen ...

    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    Gottesnähe in der Tenach ist selbst im Sheol, und wenn Seele oder Geist wieder zu IHM zurückkehren, besagt dies ja Gottesnähe...
    Im AT klingt das aber etwas anders, z. B.:
    Ijob 7,9: "Die Wolke schwindet, vergeht, so steigt nie mehr auf, wer zur Unterwelt fuhr."
    Psalm 6,6: "Denn bei den Toten denkt niemand mehr an dich. Wer wird dich in der Unterwelt noch preisen?"
    Jesus Sirach 17,27-28: "Wer wird in der Unterwelt den Höchsten loben anstelle derer, die leben und ihn preisen? Beim Toten, der nicht mehr ist, verstummt der Lobgesang; nur der Lebende und Gesunde preist den Herrn."


 

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