"Moses" hält auch sehr viel von der Todesstrafe für Homosexuelle. Befürwortest Du sie auch?
Aber was das Exodus-Zitat betrifft: Da ging es wohl eher darum, dass in antiken Kulturen Kultbilder oft nicht bloß als simple Darstellung einer Gottheit angesehen wurden, sondern man meinte, die Gottheit sei durch das Kultbild tatsächlich unmittelbar präsent oder könne sogar "eingefangen" werden. Das ist bei Jesus-Skulpturen nicht der Fall. Die Verehrung bezieht sich nicht auf das Bildnis, sondern auf den Dargestellten.
Ich vermute, Du meinst das 2. Gebot nach der jüdischen Zählweise. Aber dass Du das Wesen der Trinität nicht verstehst, überrascht mich nicht.
Sie benennen sich nicht nach Jesus und halten sich schon gar nicht für eine Reinkarnation, sondern das ist die Kurzform für Mitglieder der "Gesellschaft Jesu".
Die jüdische Sichtweise versteift sich darauf, dass Jesus nur so gewesen sein kann und nur das gesagt haben kann, was mit den traditionellen jüdischen Überlieferungen und dem traditionellen jüdischen Glauben in Einklang zu bringen ist. Dabei übersieht sie aber, dass Jesus als Reformer angetreten ist, der z. B. unmenschliche Gebote des Gesetzes mildern wollte und gegen eine übertriebene Auslegung der Gesetze, z. B. des Sabbatgebots, ankämpfte.
Diese Sichtweise übersieht eben, dass Jesus als Reformer des Judentums und als Erlöser auftrat und nicht bloß als ein x-beliebiger Prediger.
Die von Dir angesprochenen antijudaistischen Strömungen gehören in eine Zeit lange nach der Entstehung des NT und haben nichts mit dem Reformcharakter des Christentums zu tun.
Aber darauf beharren, dass alle angeblichen Gottesworte des AT authentische historische Aussagen Gottes sind ...





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