Zitat Zitat von Shomer Beitrag anzeigen
Schauen wir einmal, was Moses davon hält:
"Moses" hält auch sehr viel von der Todesstrafe für Homosexuelle. Befürwortest Du sie auch?
Aber was das Exodus-Zitat betrifft: Da ging es wohl eher darum, dass in antiken Kulturen Kultbilder oft nicht bloß als simple Darstellung einer Gottheit angesehen wurden, sondern man meinte, die Gottheit sei durch das Kultbild tatsächlich unmittelbar präsent oder könne sogar "eingefangen" werden. Das ist bei Jesus-Skulpturen nicht der Fall. Die Verehrung bezieht sich nicht auf das Bildnis, sondern auf den Dargestellten.

Zitat Zitat von Shomer Beitrag anzeigen
Wer Jesus verehrt, hasst JHWH gemäss 2. Gebot!
Ich vermute, Du meinst das 2. Gebot nach der jüdischen Zählweise. Aber dass Du das Wesen der Trinität nicht verstehst, überrascht mich nicht.

Zitat Zitat von Shomer Beitrag anzeigen
die katholischsten Katholiken sind die Jesuiten
Sie benennen sich nicht nach Jesus und halten sich schon gar nicht für eine Reinkarnation, sondern das ist die Kurzform für Mitglieder der "Gesellschaft Jesu".

Zitat Zitat von Ingo Beitrag anzeigen
Das wäre die einzigst logische Sichtweise! Ein Bäcker wird wohl kaum beurteilen können, was in die Wurst gehört und was nicht...
Die jüdische Sichtweise versteift sich darauf, dass Jesus nur so gewesen sein kann und nur das gesagt haben kann, was mit den traditionellen jüdischen Überlieferungen und dem traditionellen jüdischen Glauben in Einklang zu bringen ist. Dabei übersieht sie aber, dass Jesus als Reformer angetreten ist, der z. B. unmenschliche Gebote des Gesetzes mildern wollte und gegen eine übertriebene Auslegung der Gesetze, z. B. des Sabbatgebots, ankämpfte.

Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
Die „jüdische Sichtweise“, welche sich wirklich mit dem NT auseinandersetzt, ist eher eine wissenschaftliche Sichtweise, wo verglichen wird, was sagte Jesus, was verstand man damals im Jerusalemer Judentum damit, wo gibt es Parallelen in Kultur, Überlieferung, wo stimmen die Aussagen mit der Lehre der Torah und der Tenach überein usw..
Diese Sichtweise übersieht eben, dass Jesus als Reformer des Judentums und als Erlöser auftrat und nicht bloß als ein x-beliebiger Prediger.

Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
Die „christliche Sichtweise“ hingegen hat dies alles von sich gestossen („damit man mit diesem verruchten Volke nichts zu tun hat“), und mit neuem, und zum Teil wirklich fremden Inhalten gefüllt
Die von Dir angesprochenen antijudaistischen Strömungen gehören in eine Zeit lange nach der Entstehung des NT und haben nichts mit dem Reformcharakter des Christentums zu tun.

Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
oder gar zum „Gotteswort“ (wobei Gott das ja nie gesagt hatte), zum „Reden Gottes“ erklärt.
Aber darauf beharren, dass alle angeblichen Gottesworte des AT authentische historische Aussagen Gottes sind ...