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  1. #21

    Lächeln

    GOtt wachte doch über die Schrift, oder? Ich meine, haben wir einen authentischen und verlässlichen Bibeltext heute, welcher völlig ausreichend ist um GOttes Werk und SEin Wirken allmählich erkennen zu können oder nicht? Gemessen an den sogenannten Urtexten, welche bei ihnen offensichtlich nur Kopfschüteln hervorrufen können. Ich frage mich warum? Könnten sie mich denn bitte aufklären, oder ist es ein Geheimnis? ;-) Ich frage mich wirklich, was an der Jesaja Rolle von Khirbet-Qumran oder an der Septuaginta so zum Kopfschütteln ist.

    Gehe ich davon aus, wie gut Platos oder Sokrates Werke überliefert sind (und hier zweifelt offensichtlich ja niemand an der Authentizität heutiger Übersetzungen) dann steht es um die Reputation des biblischen Grundtextes gar nicht mal so schlecht, wenn man weltlichen Maßstab ansetzen möchte.

    Sicherlich geht es mir in meinen Aussagen und Frage nicht um meinen Glauben allein sondern um die Frage nach einem Glauben, wessen Fundament die Bibel darstellt. Gemäß reformatorischer Leitlinie Gnade-Glaube-Schrift-Christus. Ich meine doch, darin gäbe es absolute Wahrheit und volle Gewissheit. Ein Biblischer Glaube in der biblischen Wahrheit, da gäbe es doch nur einen. Offensichtlich sehen sie das aber anders oder ich habe schwierigkeiten, sie ganz zu verstehen.

    Und überhaupt: warum wird wieder am Thema vorbeidiskutiert? Die Botschaft der drei Engel aus Offenbarung 14? Das Tier? Das Malzeichen des Tieres? Offensichtlich möchten sie nicht argumentativ sich den Fragen stellen. Ich halte das für den falschen Weg, im Geist Christus versuchen, sich gegenseitig zu "befruchten". Aber es ist nur meine Meinung. Sicher haben sie ihre Gründe dafür. Ich werde es wohl woanders versuchen müssen.
    Liebe Grüße,
    TM.

    "Das bekenne ich aber dir, daß ich nach diesem Wege, den sie eine Sekte heißen, diene also dem Gott meiner Väter, daß ich glaube allem, was geschrieben steht im Gesetz und in den Propheten, und habe die Hoffnung zu Gott, auf welche auch sie selbst warten, nämlich, daß zukünftig sei die Auferstehung der Toten, der Gerechten und der Ungerechten." (Apg. 24, 14.15)
    Geändert von TheMedien (16.09.2010 um 17:38 Uhr)

  2. #22
    luxdei Gast

    Standard

    Was die Texte der Bibel betrifft bzw. "den" Urtext:
    Die Bibel (sowohl AT als auch NT) hat eine vielfältige Textgeschichte, in der es immer wieder zu "Überarbeitungen" kam. Ein "Urtext" ist nicht überliefert. Die Texte von Qumran sind Texte aus dieser Zeit - aber auch kein Urtext.
    Die Septuaginta ist der Versuch die damalige Thora in das damalige Griechisch zu übersetzen. Ein Versuch der hinter seinen Ansprüchen zurück blieb. Zumal es nicht möglich ist, von einer Sprache eins-zu-eins in eine andere zu Übersetzen.

    Der Leitsatz "Gnade-Glaube-Schrift-Christus" ist auch nur eine Erscheinung der späteren christlichen Geschichte.

    Gruß
    LD

    PS: Man muß übrigens nicht die Idee eines Urtextes verwerfen, wenn man sich mit biblischer Textgeschichte befassen möchte ;-) Ehrmann durchforstete gerade weil er an einen Urtext glaubt die Textgeschichte.

  3. #23

    Standard

    Dankeschön für die Ausführungen.

    Wen meinst du genau mit Ehrmann?

    Nun Ja, indem man die 7m Jesaja-Rolle von Qumran mit dem Text aus dem Tanach verglich, musste man feststellen, dass der Text 1. fast völlig übereinstimmt und 2. dass der Text aus dem Tanach sprachgeschichtlich bzw. vom Stil her sogar älter sein müsste. Man folgerte, dass entsprechend der strengen jüdischen Tradition genaustens auf die wörtliche Abschrift geachtet wurde. Demnach liegt die "Gewissheit" vor, dass der sogenannte Urtext sich nicht wirklich von den weiteren Abschriften unterscheiden wird. Aber vom weltlichen, reduktionistischen, wissenschaftlichen Standpunkt aus betrachtet, ist dieser umstand sicher diskutierbar.

    Nun, wie auch immer, die zur Zeit noch bruchstückhafte Rekonstruktion des sogenannten Urtextes ist eine Sache, der Umstand, dass der HErr über SEine Schrift wacht und dafür sorgt, dass wir ausreichend Erkenntnis aus ihr ziehen können(...) ist die Andere.

    Ich empfehle das von mir vorgeschlagene Thema um die Dreifachen Engelsbotschaft genaustens zu studieren, um vielleicht den einen oder anderen neuen Gedanken aus der Arbeit ziehen zu können.

  4. #24
    luxdei Gast

    Standard

    Zitat Zitat von TheMedien Beitrag anzeigen
    Wen meinst du genau mit Ehrmann?
    Ehrmann:Abgeschrieben, falsch zitiert und missverstanden: Wie die Bibel wurde, was sie ist

    Gruß
    LD

  5. #25

    Lächeln

    Vielen Dank dafür! Hoffentlich gibt es bald auch so viele Werke zur Schriftgeschichte über die Werke der antiken Philosophen..aber da ist die Motivation sicher eine andere. Wer mag denn sich zu Frieden geben, nur Plato zu revidieren? ;-)

    Interessant erscheint auch, dass der Autor auf Grund der Theodizeefrage sich vom Glauben abwand. Genau wie C. Darwin. Nun ja, es bleibt GOttes Wort, verbal inspiriert und erhalten über die Zeit des Bibelverbotes und der Christenverfolgung. Jedenfalls für mich ;-)

    In diesem Sinne,
    vielleicht setzt sich doch der ein oder adere in einer ruhigen Minute hin und studiert die Links (Fakten) und darüberhinaus, und versucht Gottes Wort in der Prophetie und die Vorausschau auf die Zukunft zu verstehen.

    Liebe Grüße und alles Gute.
    TheMedien.

  6. #26
    luxdei Gast

    Standard

    Zitat Zitat von TheMedien Beitrag anzeigen
    Hoffentlich gibt es bald auch so viele Werke zur Schriftgeschichte über die Werke der antiken Philosophen
    Durchaus möglich. Aber wen würde es stören?

    Interessant erscheint auch, dass der Autor auf Grund der Theodizeefrage sich vom Glauben abwand.
    Ehrmann wandte sich nicht vom Glauben ab. Nur von der Idee, daß der Urtext vor ihm läge, wenn er eine Bibel zur Hand nimmt.

    Wie dem auch sei ...

    Gruß
    LD

  7. #27

    Standard

    Mich jedenfalls würde es nicht stören ;-) Ich meinte ja nur. Manche Werke werden eben unkritischer hingenommen als andere. Aber wenn ein Buch auch beansprucht, das Wort Gottes zu sein, dann ist gewiss alles anders....

    OK, zu Bart D. Ehrmann: wiki sieht es vielleicht ein wenig anders:

    "Entscheidend für seinen Abschied vom christlichen Glauben wurde Jahre später das Theodizeeproblem: Er stellte fest, dass er die Lehren des Glaubens nicht mehr mit den Tatsachen des Lebens in Einklang bringen konnte; insbesondere, dass er – angesichts all des Elends und all des Leidens in der Welt – nicht länger glauben konnte, dass es einen guten und allmächtigen Gott gebe, der sich aktiv um diese Welt kümmerte. Heute bezeichnet sich Ehrman als Agnostiker. Er verfolgte intensiv die These Walter Bauers, dass das Christentum stets in sich zerstritten gewesen sei."

    Vom fundamentalistischen Evangelikalen zum Agnostiker....
    Ich wollte es ja nur anmerken wollen.

  8. #28
    luxdei Gast

    Standard

    Ok, mag sein. Habe auf Wiki nicht gelesen. Aber das Problem der Theodizee hat mit dem Buch nichts zu tun.

  9. #29
    Registriert seit
    06.12.2006
    Beiträge
    2.934

    Standard

    TheMedien

    Soso , Millionfach wurde das schon unter das Volk gebracht, wirklich schade um das Papier, da hatte man wesentlich besser informieren sollen, Aber der Zweck heiligt bekanntlich ja alle Mittel.


    Ich bitte dich einfach, dass du deine Wortwahl etwas sorgfältiger auswählst, und nicht von „Armutszeugnis“ sprichst. Solches spricht einfach gegen dich und deinen Geist. Meinst du eigentlich nur du kannst denken?


    Weiter hatte ich ganz klar einige Dinge aufgezeigt. Wenn ich dieses beanstande, muss ich nicht noch vieles lesen, sondern dann müssten zuerst diese Beanstandungen diskutiert werden. Dann dürfen solche Aussagen nicht einfach mit neuer Information zugeschüttet werden, damit das Denken erstickt wird. Aber „Lehren“ handeln nun mal so, oder auch der Verkäufer an der Haustüre.....
    Das „Thema“ Daniel habe ich selbst schon mehr als einmal durchgearbeitet....


    Wenn es um Exegese geht, so lehne ich mich doch lieber an jüdisches Verständnis der Tenach, den jene kennen ihre Schriften in ihrer alten Sprache und Bedeutung. Und „hebräisch“ ist nun mal nicht eine individuelle deutsche Übersetzung nach einer Ideologie.



    Alef

  10. #30
    Registriert seit
    06.12.2006
    Beiträge
    2.934

    Standard

    Die „Bibel“ als verbal inspiriert hinzustellen, entbehrt jeglicher Tatsache, sondern ist höchstens ein Glaubensdogma.

    Aber nein, man darf ja nicht denken, sondern muss diese Engelsbotschaft genausten!!!! studieren.



    Alef


 

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