1. Kraft
Während zuvor - wie wir gesehen haben - nur zu bestimmten Zeiten und für spezifische Aufgaben Kraft verliehen wurde, empfingen die Jünger - in Erfüllung der Prophezeihung Jesu in Apg. 1, 8 "Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist" - diese Kraft nun alle und verloren sie nicht wieder. Nach Pfingsten lesen wir an keiner Stelle der Apostelgeschichte, dass die Jünger um Kraft gebetet hätten. Statt dessen finden wir eine ganze Serie von Berichten über Manifestationen der Kraft durch Menschen, die wussten, dass diese Kraft in ihnen wohnte.
Es ist der Unterschied zwischen einem Auto, das ich gelegentlich ausleihe, und einem Auto, das ich besitze und jederzeit benutzen kann.
Seit Pfingsten brauchten die Jünger nie irgendeine andere Quelle der Kraft, denn nun wohnte in jedem von ihnen eine Kraft, aus der sie ständig schöpfen konnten. Gewiss beteten sie zu Gott um Zeichen und Wunder:
Apg. 4, 30 indem du deine Hand ausstreckst zur Heilung, und daß Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus!
Aber sie waren diejenigen, die die Wunder ausführten:
Apg. 5, 12 Durch die Hände der Apostel aber geschahen viele Zeichen und Wunder unter dem Volk; und sie waren alle einmütig beisammen in der Halle Salomos.



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