Alef,

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Meinst du wirklich, dass deine Sichtweise über das Christentum und den Glauben etwa objektiv sein soll?
Ja

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Es ist doch wohl eher das Gegenteil der Fall, da man als „Christ“ schon gar nichts kritisch hinterfragen oder auch „anders“ sehen kann, ohne dass man dabei, wie von dir, als auf der schiefen Bahn betrachtet wird, was du mit deiner Bemerkung: „bist du überhaupt Christ“ ausgedrückt hast.
So wie Du hier auftrittst bist Du eher orthodoxer Jude und kein Christ. Deswegen kann ich ja wohl die Frage stellen ob Du überhaupt Christ bist.
Wenn das so ist, dann ist Deine Ansicht der Dinge doch gar nicht verwunderlich sondern ganz normal. Das bedeutet aber nicht das sie der objektiven Wahrheit entspricht.

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Oh, ich verstehe den christlichen Glauben schon
Wenn Du den christlichen Glauben wirklich verstehst und kein Christ bist, ist das auch ein Statement, sicher.

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Meinst du, wenn es um „Glauben“ geht, dass man sich dann die Worte einfach nach Gefälligkeit zurechtbüscheln kann? So beginnen dann die Fehler und Irrtümer.....
Das was ich über die Gerechtigkeit durch den Glauben gesagt habe ist absolut richtig. Schau Dir doch an was Paulus darüber gesagt hat, dann muss ich doch nicht alles noch einmal durchkauen. Ist ja schließlich nicht meine Erfindung.

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So denke ich, dass nicht einfach „nur“ der Glaube entscheidet, was im Jenseits dann kommen wird, sondern eher das, was wir hier leben. Denn welcher „Glaube“ soll den der richtige sein? Welcher die einen gemäss ihrer ideologischen Glaubenslehre angeeignet haben, oder ein tiefes Vertrauen und Handeln im Ewigen?
Deine Sicht entspricht nicht der christlichen Botschaft. Wie gesagt, schau Dir an was Paulus darüber gesagt hat, der hat das sehr gut erklärt.

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Frei von Schuld wird man durch das Bekennen der Schuld, und nicht durch ein „Glaubensbekenntnis“. Ohne Taten ist das nur Lippenbekenntnis, welches nichts nützt, und betrachten wir noch das Gleichnis Jesu von den Schafen und Böcken, so kommt es mehr auf die Taten draufan, ob sie mit Zweck gemacht wurden (welche immer „Herr, Herr“ sagen aber der Herr sie nicht kannte) oder einfach aus Nächstenliebe.
Deine Sicht entspricht wie gesagt nicht der christlichen Botschaft und ist falsch. Aus dem gelebten Glauben folgen automatisch die Taten, so funktioniert es.

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Siehst du, so darf man Texte nicht einseitig bewerten, um nur das Eine hervorzuholen, was die spätere Lehre vorgibt und was einem so bequem in die Schuhe passt.
Das habe ich nicht gemacht, das siehst Du falsch.

Nochmal:
Die "Gerechtigkeit durch den Glauben" ist eine ganz ganz wichtige Säule der christlichen Botschaft. Du solltest wirklich versuchen das zu verstehen.