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Hybrid-Darstellung

  1. #1

    Standard

    Zitat Zitat von absalom Beitrag anzeigen

    Digido, es ist doch völlig in Ordnung, wenn du solche Lehren für deinen Glauben zu Gott brauchst. Es ist deine Privatsache. Ich kann lediglich in einem Punkt deinen Aussagen nicht nachfolgen, nämlich, wenn du von Erlösung sprichst. Sage das einmal einem verhungernden Kind, welches sich vor Schmerzen nach dem Tode sehnt, sage das einmal den politischen Gefangenen der Welt, die unter Folter und Pein elendig zu Grunde gehen, sage dass einmal den Menschen, die schon in jungen Jahren dem Tode entgegen siechen ohne je richtig gelebt zu haben. Das Elend unserer Welt ist so groß und du sprichst von Erlöst sein, welch ein Hohn.
    Es geht nicht um irgendwelche Lehren, die ich brauche. Ich brauche nur eine wahre Sicht auf das, was ist.
    Dass ein Kind hungert oder Menschen gefoltert werden oder was es sonst an Leid in der Welt gibt - wie willst Du das aus der Welt schaffen?
    Es werden weiter Menschen leiden, wenn sie nicht begreifen, dass sie ewige Wesen sind. Wer das begreift, hört auf persönlich zu leiden. Und die Auferstehung macht deutlich, dass ein leidloses Leben hier auf erden und in jeder anderen Dimension möglich ist, wenn wir ganz aus dem Ewigen leben.
    Und das ist die einzige Lösung. Alles andere kann bestenfalls nur Kosmetik sein.
    Ich sehe, dass Jesus in den Worten der Feldrede (auch Bergpredigt genannt), sehr klar darüber spricht, wie der Zustand unserer Welt ist und wie wir dieser Welt begegnen könnten und vor allem wie Gott diesen Zuständen begegnet. Das gibt mir Hoffnung und Zuversicht und nicht irgendwelche hypothetischen Opfertheologien. Die gab es schon lange vor Jesus, dass wusste selbst Justin um 160 n. Chr.
    Wie gesagt, man "muss" begreifen, dass das Leben triumphiert.
    Keiner wird sich an die Bergpredigt halten, die Angst um sein kleines irdisches Leben hat.


    Würden wir uns wirklich als Bestandteil göttlicher Natur verstehen, dann würden wir uns nicht über die göttliche Natur erheben. Das hat nichts mit einem personellen Glauben an einen Gottessohn zutun, sondern etwas, wie wir Gott und seine Schöpfung – inkl. den Menschen – verstehen. Was du da sagst ist nichts anderes als das, was andere Religionen auch einst lehrten, sich nämlich auf Grund eines besonderen Glaubens außerhalb der Schöpfung Gottes zu definieren und dann über diese zu erheben, was letztlich Gott sogar darin einschließt. Das lehrten schon die alten Ägypter.
    Wenn der Mensch sich als Bestandteil der göttlichen Schöpfung verstehen würde, bedürfte es weder eines Erlöserglaubens noch blutiger Opferrituale, um sich besonderer göttlicher Zuwendung zu versichern. Der Mensch würde nämlich begreifen, dass Leben und Sterben zu der schöpferischen Idee Gottes gehören und wir auf dieser Erde eigentlich alles in Hülle und Fülle hätten, so dass wir die wenigen Jahre unseres irdischen Hier seins recht gut leben könnten.

    Was wir bedürfen ist nicht das Opferblut von Tieren und Menschen und Gott bedarf solcher Gräueltaten noch weniger, sondern wir bedürfen der Einsicht, dass der Mensch zu seinen Wurzeln, zu seinem Dasein, zu seiner Quelle des Lebens, zu Gott höchst persönlich sich umkehren muß. Davon sprach einst Jesus und nicht von Opferkulten, wie sie in anderen „Zeusreligionen“ gang und gebe waren.


    Absalom
    Ich weiß nicht, was Du hier unter göttlicher Natur verstehst? Über die göttliche Natur kann man sich nicht erheben, da es nichts höheres gibt.
    Meinst Du aber die uns hier umgebende Natur, so meine ich mit göttlicher Natur nicht diese. Ich meine mit "göttlicher Natur", dass wir ewige Wesen sind. Und als diese sind wir natürlich nicht eingebunden in die uns umgebende Natur (also alles Geschaffene). Wir müssen, um völlig zu genesen, alle Abhängigkeit von der Materie im Laufe der Erdenleben überwinden.

  2. #2
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    2.934

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    Digido

    Die Auferweckung Jesu hat am Tod nichts geändert. Wir alle sterben mal, früher oder später. Da hatte Jesus kein „Grundproblem“ gelöst. Zumal Auferweckung ja nicht von ihm abhängig ist und der Glaube an die Auferstehung nichts neues durch Jesus ist.

    Die „Angst“ redet vor allem Dogmatik ein, und sicher kein Gottesglaube. Selbsterhaltungstrieb, haben Christen wie alle anderen Menschen. Der Glaube an Jesus mag vielleicht für einige DIE Lösung ihrer vielfältigen Problem, bis hin zu einer sich erlösenden, ja selbsterlösenden Theorie.


    Alef

  3. #3

    Standard

    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    Digido

    Die Auferweckung Jesu hat am Tod nichts geändert.
    Selbstverständlich. Sie hat dem Tod alle Macht genommen, wie Paulus schreibt. Natürlich nur für den, der glaubt, dass Jesus Auferstanden ist. Ohne Glaube bliebt natürlich alles beim Alten - bis in alle Ewigkeit.
    Wir alle sterben mal, früher oder später. Da hatte Jesus kein „Grundproblem“ gelöst. Zumal Auferweckung ja nicht von ihm abhängig ist und der Glaube an die Auferstehung nichts neues durch Jesus ist.
    Jesus wurde auferweckt, da er sich als eins mit Gott ansah und aus der Kraft Gottes lebte. Diese lies ihn auferstehen.
    Die „Angst“ redet vor allem Dogmatik ein, und sicher kein Gottesglaube.
    Es geht hier nicht um die Angst die eingeredet wird, sondern um die existentielle, die jedes Lebewesen mehr oder weniger deutlich spührt.
    Selbsterhaltungstrieb, haben Christen wie alle anderen Menschen.
    Aus der Zeit, da sie noch keine Christen waren. der Glaube hilft das "Fleisch" zu überwinden.
    Der Glaube an Jesus mag vielleicht für einige DIE Lösung ihrer vielfältigen Problem, bis hin zu einer sich erlösenden, ja selbsterlösenden Theorie.

    Alef
    Ohne Glauben an unsere wahre, d.h. ewige "Natur", sind alle Mühen der Menschen vergebliches Werk!

  4. #4
    poetry Gast

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    Natur ist nicht ewig

  5. #5
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    @Digido


    DER „Tod“ hat nun mal keine Macht. Das ist doch nur philosophisches Geschwätz von den Griechen übernommen. Es kann dem Tod auch keine Macht genommen werden. Und es ist nun mal so, ob mit oder ohne Macht, der Mensch stirbt trotzdem, denn WENN dem Tod die macht genommen wäre, gäbe es keinen Tod mehr..... Es stellt sich wiederum mehr die Frage, weshalb man den Tod personifiziert ...?

    Nicht nur „Jesus „ wurde auferweckt, er war nun mal nicht der erste.... und wird auch nicht der letzte sein.

    Wem willst du eigentlich existentielle Angst einreden? Dein pauschales Bild, dass jedes Lebewesen solche hat, ist nun dermassen abwegig.

    Aha, nun sind nur das Christen, die deinem Bild entsprechen. Kein Christ hat sein Fleisch überwunden, und es ist nun mal total falsch, das „Fleisch“ überwinden zu wollen. Fleisch, wie das so von Paulus hingestellt wird, gehört nun zum Leben und ist Gottgewollt. Man soll es nicht überwinden, sondern in dem Leben.

    Es ist natürlich lapidar zu behaupten, der anderen „Glauben“ sei vergebliches Werk, denn du irrst dich schon wieder, glauben ist in sich kein Werk.


    „Die Befreiung vom physischen Tod“ ... eben das bewirkt nun die Auferstehung nicht.....


    Alef

  6. #6

    Standard

    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    @Digido


    DER „Tod“ hat nun mal keine Macht. Das ist doch nur philosophisches Geschwätz von den Griechen übernommen. Es kann dem Tod auch keine Macht genommen werden. Und es ist nun mal so, ob mit oder ohne Macht, der Mensch stirbt trotzdem, denn WENN dem Tod die macht genommen wäre, gäbe es keinen Tod mehr..... Es stellt sich wiederum mehr die Frage, weshalb man den Tod personifiziert ...?
    Es geht nicht darum, dass Du an der Wortwahl rummäkelst, sondern die Sache verstehst. Wenn dem Tod die Macht genommen ist, heißt das, dass der Mensch wenn er richtig lebt, dieses richtige Leben dazu führen wird, dass es soetwas was wir heute unter Tod verstehen, nicht mehr geben wird. Wir werden uns Verwandlen.
    Nicht nur „Jesus „ wurde auferweckt, er war nun mal nicht der erste.... und wird auch nicht der letzte sein.
    Na, dann kommt es darauf an, dass Du auferweckt wirst!
    Wem willst du eigentlich existentielle Angst einreden? Dein pauschales Bild, dass jedes Lebewesen solche hat, ist nun dermassen abwegig.
    Da ist nichts abwegig. Aber wahrscheinlich bist Du noch recht jung und hast wenig Erfahrung und Durchblick. Macht ja nichts.
    Aha, nun sind nur das Christen, die deinem Bild entsprechen. Kein Christ hat sein Fleisch überwunden, und es ist nun mal total falsch, das „Fleisch“ überwinden zu wollen. Fleisch, wie das so von Paulus hingestellt wird, gehört nun zum Leben und ist Gottgewollt. Man soll es nicht überwinden, sondern in dem Leben.
    Jede Religion redet von der Überwindung des "Fleisches" und die Bibel ist voll davon. Wir sollen nicht mehr unseren Trieben und Begierden, unserem Egoismus frönen.
    Es ist natürlich lapidar zu behaupten, der anderen „Glauben“ sei vergebliches Werk, denn du irrst dich schon wieder, glauben ist in sich kein Werk.


    „Die Befreiung vom physischen Tod“ ... eben das bewirkt nun die Auferstehung nicht.....


    Alef
    Beginne zu lernen und nicht über Dinge zu urteilen, die Du nicht oder nur sehr wenig kennst.

  7. #7

    Standard

    Jesus wurde auferweckt, da er sich als eins mit Gott ansah und aus der Kraft Gottes lebte. Diese lies ihn auferstehen.
    WOW, jetzt komme ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Rief deshalb Jesus: „Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Oder sagte deshalb Jesus von sich selbst, dass er nicht gut sei, weil es nur einen Guten gibt, nämlich Gott den Einen? Jesus sah sich also mit Gott als Eins an? In was denn? In der Verlassenheit oder in der Schlechtheit des eigenen Daseins?

    Auf der anderen Seite, man kann sich sicher einbilden oder anderen Leuten erzählen mit Gott Eins zu sein, was noch lange nichts darüber aussagt, ob Gott dies auch so sieht. Bekanntlich hat ja jede Medaille drei Seiten…

    Absalom

  8. #8

    Standard

    Zitat Zitat von absalom Beitrag anzeigen
    WOW, jetzt komme ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Rief deshalb Jesus: „Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Oder sagte deshalb Jesus von sich selbst, dass er nicht gut sei, weil es nur einen Guten gibt, nämlich Gott den Einen? Jesus sah sich also mit Gott als Eins an? In was denn? In der Verlassenheit oder in der Schlechtheit des eigenen Daseins?
    Der Sohn Gottes, der keine Sünde kannte, da er sich mit Gott eins wusste ("Ich und der Vater sind eins") musste ganz Mensch werden und zwar so tief, dass er sich völlig von Gott verlassen vorkam - wie sich ja viele Menschen von Gott verlassen vorkommen, oft so sehr, dass manche ja denken es gäbe gar keinen - Nur so war es möglich, dass die Kraft Gottes auch solche Menschen wieder zum Bewusstsein und Erleben Gottes führen konnte. Dieser Prozess der Menschwerdung des Gottessohnes gipfelte eben in dem Ausspruch: "Mein Gott, warum hast Du mich verlassen?"
    Auf der anderen Seite, man kann sich sicher einbilden oder anderen Leuten erzählen mit Gott Eins zu sein, was noch lange nichts darüber aussagt, ob Gott dies auch so sieht. Bekanntlich hat ja jede Medaille drei Seiten…

    Absalom
    es geht nicht um ein Einbilden oder Reden, sondern um Kraft. Wo die Kraft da ist, da ist Gott (also, da sieht es Gott genauso, um es mit Deinen Worten auszudrücken).

  9. #9

    Standard

    Zitat Zitat von Digido Beitrag anzeigen
    Der Sohn Gottes, der keine Sünde kannte, da er sich mit Gott eins wusste ("Ich und der Vater sind eins") musste ganz Mensch werden und zwar so tief, dass er sich völlig von Gott verlassen vorkam - wie sich ja viele Menschen von Gott verlassen vorkommen, oft so sehr, dass manche ja denken es gäbe gar keinen - Nur so war es möglich, dass die Kraft Gottes auch solche Menschen wieder zum Bewusstsein und Erleben Gottes führen konnte. Dieser Prozess der Menschwerdung des Gottessohnes gipfelte eben in dem Ausspruch: "Mein Gott, warum hast Du mich verlassen?"
    Das ist ja schoen und gut aber voellig unnoetig fuer einen Allmaechtigen Gott

  10. #10

    Standard

    Zitat Zitat von poetry Beitrag anzeigen
    Natur ist nicht ewig
    Das Geschaffene(Natur) ist nicht ewig. Wenn ich von der "göttlichen Natur" rede, die der Mensch besitzt, dann ist das ewige, Ungeschaffene gemeint. Es ist gemeint, dass der Kern des Menschen wesenseins mit Gott, also ewig ist.


 

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