Lieber Gabriel, Gott möchte und fordert nicht, dass du perfekt bist, sondern einfach, dass du dran bleibst, denn wann ist kein Mangel mehr an Glaube, Vertrauen, Ehrfurcht usw? Das sind Dinge, die man nie Besitzt. Muss das nicht jeden Tag neu geübt werden?
Zitat aus Kimizion:
Es gibt eine alte griechische Fabel über eine frustrierende Strafe, auf ewig ein löcheriges Faß mit Wasser füllen zu müssen, das so nie voll wird. Bei den talmudischen Weisen gibt es ein ähnliches Gleichnis, nur ist dort vom Lernen und Vergessen die Rede, worüber man sich nicht zu sehr bekümmern sollte, so wie der, der das löcherige Faß füllen soll, denn er bekommt Lohn für jeden Eimer, den er ins Faß leert.
Mit anderen Worten: "Der Mühe entspricht der Lohn" (Mischna "Sprüche der Väter", Ende des 5.Kap.). Dem Herrn der Welt geht es nicht um das Erreichte, er beurteilt den Menschen nicht nach dem Ergebnis, sondern nach der Anstrengung, nach der Nutzung seiner seelischen Kräfte.
Sei lieb gegrüsst
Alef



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