Die Antwort darauf findet man bei Paulus:
"Wißt ihr denn nicht, Brüder - ich rede doch zu Leuten, die das Gesetz kennen -, daß das Gesetz für einen Menschen nur Geltung hat, solange er lebt?
...
So seid auch ihr, meine Brüder, durch das Sterben Christi tot für das Gesetz, so daß ihr einem anderen gehört, dem, der von den Toten auferweckt wurde; ihm gehören wir, damit wir Gott Frucht bringen." (Röm. 7:1-4.)
"Ich bin durch das Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich für Gott lebe. Ich bin mit Christus gekreuzigt worden." (Gal. 2:19.)
Da das Gesetz nicht geändert werden kann, werden wir geändert, und zwar durch den Tod Christi von unter dem Gesetz hinweggenommen.
"Setzen wir nun durch den Glauben das Gesetz außer Kraf? Im Gegenteil, wir richten das Gesetz auf." (Röm. 3:31.)
Indem wir uns mit Christus, in der Gleichheit seines Todes, verbinden, zeigen wir daß wer sich unter dem Gesetz befindet, ist verpflichtet ständig das ganze Gesetz zu halten, und nicht nach dem Motto: na ja, es wäre gut, aber ... Tut er das nicht, hat er den Tod verdient!
Auf diese Weise richten die Christen das Gesetz, als gerecht und heilig, auf, das unter allen Umständen befolgt werden muß. Es sei denn der Mensch stibt für das Gesetz.
Jeder Priester mußte seine Abstammung von Aaron nachweisen können, sonnst wurde er zum Dienst nicht zugelassen. Nicht umsonst stehen in der Bibel die Geschlechtsregiester.So hängt er diesem Priestertum noch den „Hohepriester“ an, und will seien Darlegung mit Melchisedek begründen und behauptet, dass Melchisedek weder Vater noch Mutter hätte. Im jüdischen weiss man sehr wohl, wer Melchisedek ist. Weshalb weiss es aber der Schreiber nicht? Hat er doch nicht so viel Ahnung von den Ursprüngen?
Von den Eltern Melchisedecks steht in der Bibel aber kein Wort.
Und da dieser Melchisedeck, König von Salem(Frieden) und Priester des höchsten Gottes, Abraham segnet, von dem er den Zehntel von allem bekommt, was seine überragende, gegenüber Abraham, Stellung zeigt, kann der Priester nach der Ordnung Melchisedecks kein Nachkomme Abrahams sein, solange er, als Mensch, auf der Erde lebt.
Jesus aber, nach seiner Auferstehung, mit der kein Mensch etwas zu tun hat, sondern einzig und allein Gott, der ist es.
Das meint der Verfasser des Hebräerbriefes.
Was meint Gott mit "heute"? Paulus bezieht es auf die Auferstehung Jesu von den Toten (Apg. 13:32,33), was mit den Worten Jesu übereinsimmt:Ps 2,7 Laßt mich die Anordnung des HERRN bekanntgeben! Er hat zu mir gesprochen: »Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt.
David selber ist dieser Sohn. Da steht ein ganz normales Wort für Sohn. Auch David war ein Gesalbter, ein Messiach. Er war das Oberhaupt über Israel, welches Gott als seinen Erstgeborenen bezeichnet.
"Die, die Gott für würdig hält, an jener Welt und an der Auferstehung von den Toten teilzuhaben, ... können nicht mehr sterben, weil sie den Engel gleich und durch die Auferstehung zu Söhnen Gottes geworden sind." (Lk. 20:35,36.)
Und Jesus ist nun mal "der Erstgeborene der Toten; so hat er in allem den Vorrang." (Kol. 1:18.) Was man von David nicht sagen kann.
Daß Gott aber vorhatte die Pristerschaft zu ändern, hat er noch in 1Sam. 2:30-35 gesagt:
"Ich hatte fest zugesagt: Dein Haus und das Haus deines Vaters sollen für ewig vor meinem Angesicht ihren Dienst versehen. Nun aber - Spruch des Herrn: Das sei fern von mir, ...
Es weden Tage kommen, da werde ich deinen Arm abhauen und die Macht deines Vaterhauses vernichten. ...
Ich aber werde mir einen zuverlässigen Priester einsetzen, der nach meinem Herzen und nach meinem Sinn handeln wird. Ich will ihm ein Haus bauen, das Bestand hat, und er wird allezeit(ewig) vor den Augen meines Gesalbten seinen Dienst versehen."
Pinhas, dem Enkel Aarons hatte Gott seinerzeit das ewige Pristertum zugesagt (Num. 25:10-13).
Zur Zeit Elis aber erklärt Gott diese Zusage für ungültig, und verkündet eine Pristerschaft, die nicht aus dem Hause Pinhas, b.z.w. Aarons ist.
Darauf bezieht sich Petrus, wenn er schreibt: "Ihr seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Pristerschaft, ..." (1Pet. 2:9.)
Doch. Wie auch jeder von uns, die wir mit Jesus einen Leib darstellen.Vor ihm niederfallen, da ist im Kontext von JHWH die Rede, und Jeshua ist ja nicht JHWH.
Es heißt ja "JHWH elohim"(Seiender Götter).
Und Jesus sagt: "Ich und der Vater sind eins", und "alle sollen eins sein".
"Und es wird Gott sein alles und in allem."




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