Osiris, Attis und Dionysios waren keine Menschen, sondern Götter, die nie einen physischen Leib besaßen. Das, was der Mensch unter Tod versteht kannten sie nicht.
Überhaupt ist alles, was in der Frühzeit des Menschen und noch früher geschah, nicht mit dem heutigen zu vergleichen.Ob das wirklich stimmt, weiß wohl niemand. Außerdem sind eben Auferweckungen etwas anderes als die Auferstehung. Die Auferstehung ist ja nicht einfach nur Wiederherstellung eines früheren Zustandes, sondern eines höheren. Sie ist u.a. auch die Vergeistigung des physischen Körpers.In der rabbinischen Literatur gibt es auch einige Personen / Rabbinen, denen solches göttliche Eingreifen zugeschrieben wird. D.h. sie wurden von Gott von den Toten auferweckt, wie es in entsprechender Weise auch die Apostelgeschichte erzählt.Im gewissen Sinne hat er sich selbst auferweckt. Sein Gottesbewusstsein wurde ja nicht ausgelöscht, sondern nur überdeckt durch die Aufnahme der menschlichen Sünde. Und so weckte ihn sein Gottesbewusstsein auch wieder auf.Es wäre sicher eine Sensation, wenn Jesus sich selbst auferweckt hätte, dies gab es so noch nie!Innerhalb von drei Tagen konnte immer wieder mal jemand zum Leben zurückgeholt werden.
Aber von den Toten auferweckt zu werden ist ältestes Religionsgut der Menschheit und dem Judentum schon vor Jesus wohl bekannt (Essener z.B.). Übrigens, der Lehrer der Gerechtigkeit der Essener wurde auch von den Wehen des Todes befreit und fuhr gen Himmel - allerdings 100 Jahre vor Jesus.
Das ist aber nicht mit der Auferstehung zu vergleichen. Dieses Zurückholen ist ähnlich dem, was heute durch die Medizin bei der Reanimation geschieht.Die Auferstehung Jesus ist die Überwindung der Todverursachenden Kräfte.Also als Argument ist das wenig greifbar, auch wenn es durchaus so sein könnte, was aber dann letztlich Glaubenssache ist und wie gesagt, nicht einmalig in der Religionsgeschichte.
Absalom




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