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Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Suares Gast

    Standard

    Also, noch mal zu der Stellungnahme von SR, die ich vorhin unkommentiert ins Forum gesetzt habe. Ich wollte eigentlich nichts dazu schreiben, aber die Diskrepanz zwischen der Aussage von Spätregen und der Wahrheit ist so groß, dass ich jetzt doch noch etwas dazu sagen möchte (meine Worte in Schwarz):

    Mission: Keine Verbindung zu Verurteiltem

    Schon die Überschrift ist nicht wahr, in der Spätregen behauptet, sie hätten keine Verbinden zu dem Verurteilten gehabt. Der Täter war ein hoher Spätregen-Pastor und hat jahrelang Verantwortung über viele Gläubige gehabt.

    Beilstein - Das in Südafrika wegen sexuellen Missbrauchs verurteilte Mitglied der Spätregenmission war nie in Deutschland tätig.

    Diese Aussage ist unwahr. Zwar wurde der Täter nie direkt und für längere Zeit als Werker nach Deutschland entsandt, als er jedoch hier als Gast residierte, genoß er alle Vorzüge Seiner Position und hatte somit automatisch den Werkerstatus und war darin auch „tätig“. Werker die als Gast selbst für eine kurze Dauer nach Deutschland kommen, sitzen am Wochenende in den Gottesdiensten wie alle anderen Verantwortlichen auf der Platform und nehmen auch Sündenbekenntnisse entgegen. Demnach war er sehr wohl in Deutschland als Werker tätig! Der Gedanke, der nun im Hinterkopf zum Vorschein kommt ist der, ob der Täter während der Dauer seines Aufenthalts auch hier in Deutschland von seiner pädophilen Neigung Gebrauch gemacht hat (oder nicht).

    Weiterhin erklärt der Vorstand , Martin Illig, dass Spätregen in keiner Beziehung zu dem Verurteilten stehe.

    Ich bitte Euch!!!! Das ist absolut gelogen. Martin Illig berichtete, dass nicht nur er selbst in Kapstadt als Werker und Pastor in der Mission tätig war, sondern auch Hokkie Strauss, der sich um die farbige Gemeinde (man beachte die Rassentrennung, die in Spätregen betrieben wird) gekümmert hat. Da sich Werker wie Martin Illig und Hokkie Strauss sehr gut kennen, ist es normal, dass sie sich auch gegenseitig besuchen. So ist das in Spätregen. Werker unter sich! Man besuchte sich nicht nur, man trifft sich auch bei den regelmäßigen Werkerversammlungen in Jatniel, welche gleichzeitig als Platform für Meinungsaustausch und geselligem Miteinander dienen.

    Ganz schlimm ist daher die Tatsache, dass plötzlich niemand mehr in Spätregen in einer Beziehung zum Verurteilten stehen will, und er plötzlich von allen seinen Freunden und Werkerkollegen verlassen und nach dem Sprichwort zu urteilen „wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen wurde!“ Typisches Sektenverhalten! Ein wahrer und echter Freund hält zu dir, auch wenn es dir mal schlecht geht! Ein wahrer Freund hält auch dann zu dir, wenn du mal in Übertretung gekommen bist und hilft dir bei der Bewältigung deiner Probleme! Wahre Freund sind in Spätregen jedoch sehr dünn gesät; wenn es überhaupt welche gibt! Du wirst unterstützt solange du gehorchst. Wenn es aber an die Öffentlichkeit kommt, dass du Schuld auf dich geladen hast, wirst du sektengemäß „entsorgt“.

    Der Vorstand betont, dass der Fall in Südafrika in keinem Zusammenhang zu der deutschen Mission stehe.

    Auch diese Aussage steht im Widerspruch zur Satzung und Handhabung der Gesamt-Missionsleitung. Jatniel in Südafrika ist die Dachorganisation für die gesamte Spätregen-Mission weltweit. Die deutsche Mission wird seit 55 Jahren von Südafrikanern (oder auch Deutsch-Südafrikanern – wie z.B. Martin Illig) geleitet, und auch der deutsche Vorstand steht unter der Leitung des Zentralkomitees in Südafrika. Die Verstrickung und Vernetzung zwischen Spätregen Südafrika und Deutschland ist in der Tat sehr engmaschig und sehr dicht.

    Auch wenn sich der aktuelle Fall in Südafrika ereignet hat, sind Fälle bekannt, in denen in früheren Jahren minderjährige Mädchen in Deutschland von Südafrikanern missbraucht, dann nach Südafrika verschleppt wurden, und nur unter Einsatz von Lebensgefahr und dem Einschalten der Deutschen Botschaft wieder in ihre Heimat nach Deutschland zurückkehren konnten!

    Widerspruch

    Die Glaubensgemeinschaften arbeiteten in jedem Land unabhängig voneinander, es gebe keine Leitungs- oder Steuerungsabhängigkeit. Beilstein sei ausschließlich für den deutschen Raum zuständig. Diese Aussage steht allerdings im Widerspruch zu anderen Angaben. Noch heute ist auf der Homepage der deutschen Organisation zu lesen, dass die Werkstätten im Glaubenshaus Libanon für den Unterhalt der europäischen Häuser sorgen.

    Auch das ist leider falsch! Es gibt eine Leitungs- und Steuerungsabhängigkeit. Die deutschen Vorstände (z.B. die Herren Maslo, Brauch und Kapape) sind in den Vorständen (oder zumindest in den Mitgliederversammlungen) in der Schweiz, Österreich, Frankreich und Holland vertreten; zumindest war das bis vor Kurzem noch so. So unterstützt das Glaubenshaus Libanon in Beilstein auch Nordamerika, Paraguay, Ukraine und andere finanziell, obwohl das ein satzungswidriges Verhalten ist und vom Finanzamt erkannt und gerügt wurde! Die Einlassungen des Vorstandes Martin Illig sind haarsträubend und entbehren jeglicher Wahrheit.

    Der Weltanschauungsbeauftragte der evangelischen Landeskirche, Hansjörg Hemminger, betrachtet Beilstein als geistliches Zentrum für Europa. Und das österreichische Glaubenshaus erklärt in einer Selbstbeschreibung: "Die Zentrale für das ganze Werk ist in Jatniel bei Johannesburg, für Europa in Beilstein bei Stuttgart."

    Das geistliche Leitungs- und Steuerungs-Zentrum ist Jatniel in Südafrika für alle Missionshäuser weltweit.

    Erklärung

    Die Spätregenmission arbeite seit Wochen daran, die Aufarbeitung etwaiger Missbrauchsfälle in Beilstein und Deutschland zu organisieren, heißt es in der Erklärung. Opfer und Familienangehörige sollten sich ohne medialen Druck einem Seelsorger öffnen können. Die Mission werde dazu in den kommenden Tagen eine Internetseite einrichten.

    Eine Internetseite soll jetzt die Lösung sein? Das ist wirklich unglaublich!
    Die Opfer stehen noch so unter Druck und leiden an Angstzuständen, dass sie sich nicht erst trauen den externen Experten zu kontaktieren, wer glaubt denn dann an eine Öffnung der Opfer und Familienangehörigen auf einer Internetseite der „Spätregen-Mission“. Die Mission hat es mit der Vertraulichkeit (auch in der Seelsorge) noch nie so genau genommen und von Datenschutz ganz zu schweigen und da soll ausgerechnet eine Internetseite die Lösung für die Opfer sein???
    Geändert von Suares (25.05.2013 um 16:58 Uhr)


 

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