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Baum-Darstellung

  1. #11

    Standard Wie geht es weiter nach dem Entscheid des Sozialgerichtes Heilbronn?

    Der heute Abend veröffentlichte Beitrag von imporex hat nicht nur einige Punkte beleuchtet, sondern gleichzeitig auch wieder Fragen aufkommen lassen, die es zu überdenken und aufzuarbeiten gilt.
    Diese werden hier auch den GnaKi-Lesern vorgelegt.
    Reporter
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    @imporex
    du hast wieder einmal eine professionelle, auch für Laien einleuchtende Darlegung der Sachlage in den Raum gestellt. Besten Dank.
    In der Tat war ja mehreren juristischen Banausen schon länger klar, dass alles so kommen musste, wie es vorgestern kam.
    Du predigst, soweit ich informiert bin, schon lange Jahre immer wieder hier und dort über diese Thematik.
    Sicher hast du auch die Mission und deren Anwälte schon seit Bekanntwerden des Ansinnens des SR-Vorstandes, keine Nachzahlungen für das gesamte EX-Personal zu leisten, vor dem zu erwartenden Desaster gewarnt, nicht wahr ?!

    Jetzt, wo ungetrübte Klarheit (Rechtssicherheit) durch das Sozialgericht geschaffen wurde, stellen sich aus meiner Sicht noch folgende Fragen:

    Wie sieht diese Sache aber jetzt haftungsrechtlich aus?
    Muss nach dem jetzt gefällten Urteil die Spätregen-Mission für alle Kosten aufkommen, die seit Beginn dieses aussichtslosen Prozesses entstanden?

    Werden jetzt die Spendengelder zweckentfremdet für Anwälte und Gerichtskosten verschwendet?
    Unterstehen die SR-Vorstände nicht einer Haftungspflicht, die mittels Durchgriffshaftung deren gesamte privaten Vermögenswerte konfiszieren kann?

    Muss man die Haftungsangelegenheit jetzt nicht den zuständigen Behörden melden, damit im Falle einer Insolvenz ausnahmslos alle Verantwortlichen, auch ehemalige Vorstände der Spätregen-Mission bestraft und zur Rechenschaft (zur Kasse) gezogen werden, welche sich seit 20 und mehr Jahren allen Warnungen in Sachen Nachversicherungspflichten widersetzten?

    Es wäre eigentlich einfach selbstverständlich, dass die durch Misswirtschaft und Verantwortungslosigkeit entstandenen Schäden unter Einbezug des Privatvermögens von den Verursachern getragen oder zumindest mitgetragen werden muss.

    Mir scheint die Schätzung der aufzubringenden Gelder, wie sie in der Presse vorsichtig formuliert wurden, viel zu tief zu liegen.
    Wenn die Spätregen-Mission jetzt ihre Hausaufgaben endlich pflichtbewusst macht, und alle EX-Hausgenossen/Innen bei der Deutschen Rentenkasse meldet, dann bewegt sich die Schadensumme schnell mal im 2-stelligen Millionenbereich.
    Wer vorsätzlich so riesige Verluste verursacht, gehört mal eine Zeit lang ins Gefängnis, wo man Zeit hat, über sein Handeln nachzudenken. Ist doch so ?

    Vielleicht findest du Zeit, um hier im Forum der EX-Hausgenossen noch weitere, fundierte Aufklärung zu posten, auch ob jede(r) einzelne Betroffene (nach Ablauf der 30-Tage Frist für allfällige Revision) etwas unternehmen muss und wenn ja, was ?

    Müsste man sogar direkt gegen die Herren Vorstände Illig, Maslo und Ottliczky eine Strafklage einreichen?
    Geht es hier um ein Offizialdelikt, das von Amtes wegen geahndet werden muss?

    Reporter
    Geändert von Reporter (29.01.2015 um 23:05 Uhr)


 

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