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  1. #1

    Standard Gott kann alles brauchen für die Aufrichtigen

    Zital von FREI
    Ich war auch mehrere Jahre in Glaubenshäusern der Spätregenmission.
    Ich habe mich schon während meiner Zeit dort innerlich von der Mission an sich distanziert weil mich auch die Zustände dort anwiderten.
    . . . .
    Aber trotz allem Schlechten, was mir widerfahren ist, habe ich dennoch Gott erlebt in Spätregen. Wer es schafft, komplett von den Menschen wegzusehen, der kann Gott finden.
    Aber das ist eine sehr persönliche Sache, da hilft dir kaum jemand. Man muss wirklich erkennen, dass man alleine absolut schwach ist und gar nichts vermag, damit Gott in einem groß werden kann.
    Hallo Frei, herzlich willkommen. Vermutlich hast du deinen Beitrag heute allein in der 4h-Betstunde geschrieben ??
    Du scheinst dich in Libanon auszukennen. Der eine weiss dies, der andere jenes, sodass das Forum schlussendlich nebst menschlicher und geistlicher Unterstützung, die es Teilnehmern bieten kann, auch über ein enormes Informationspotential betr. SR- Strukturen und - Handlungen verfügt.
    Falls dein Pseudonym identlsch ist mit deinem Familiennamen, so glaube ich, vor zig Jahren mal einen Bruder Frei im GH Libanon gekannt zu haben. Ist aber egal.
    Was ich sagen wollte, Zitat von meiner leiblichen Tante: Es ist nichts schlecht genug, was Gott nicht trotzdem für etwas Gutes einsetzen könnte.
    So freuen wir uns mit dir über deinen wertvollsten Fund, Gott gefunden zu haben - trotz, oder in deinem Fall vielleicht gerade wegen widerlicher Umstände.
    Das gilt vor allem für aufrichtige Menschen, welche in allem Elend immer wieder bei Gott an die Türe klopfen und um ihr Recht auf Leben drängen. Dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen - ist sicher ein schöner Vers. Doch in der Praxis geht es beim Wort "alles" manchmal entsetzlich zu und her, was aus den Zeugnissen der Opfer klar hervor geht.
    Wenn du das gesamte Forum von Beitrag 1 bis 697 durchackern willst, dann sind deine Weihnachtstage dahin.
    Wir wünschen dir aber viel Erholung und Segen für diese Tage und freuen uns, wenn du den Prozessweg mit uns weiter gehst.
    Maximus
    Geändert von Maximus (22.12.2012 um 10:23 Uhr) Grund: Verbesserung

  2. #2
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    2.934

    Standard

    Ich denke, dass diese „Geisterei“, also was da so alles unter Anleitung eines Geistes gesagt (angebliche Prophetie) und getan wird, ein grundsätzliches Problem in christlichen Denomintationen ist.

    Mit diesem Vorgehen setzt man anderen unter Druck, da sie sonst gegen den „erklärten“ Gottesgeist handeln, und somit gegen Gott wirken, wie das hier in einigen Beiträgen schon gesagt wurde.

    Das ist aber nicht nur ein SR – Problem, sondern geht durch die ganze Kirchengeschichte bis in die Anfänge zurück. Macht, Autorität, sich emporheben und über andere Stellen, da man/frau ja direkt Gott in dieser Welt vertritt.

    So kanzelt auch Paulus andere einfach ab, dass bei ihm nicht diskutiert wird, sondern bezeichnet jene einfach als streitsüchtig und stellt seine Lehre über alles hinweg.


    Es ist ein einfaches Mittel, andere Mundtot zu machen (oder zumindest zu versuchen).
    Andern aberkennen, dass sie „Gottesgeist“ haben, und deshalb die Schrift nicht verstünden um eigene Ideologie zu verwirklichen.


    Statt dass nun der „Gottesgeist“ da zusammenführt, eine Einheit formt, da wir alle Gotteskinder sind, sondert sich dieser falsche Geist (ich kann es nicht anders deuten) in solchen Denomintaionen, oder Verhaltensweisen Menschen voneinander ab, stellt dieses dann die wahre „Kirche“ hin, die einzig den richtigen Weg gehen würde.


    Ein fauler Baum wird und kann keine guten und gesunden Früchte bringen, womit sich die Aussage Jesu hier vollends bewahrheitet….

  3. #3
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    Beiträge
    1.523

    Standard

    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    So kanzelt auch Paulus andere einfach ab, dass bei ihm nicht diskutiert wird, sondern bezeichnet jene einfach als streitsüchtig und stellt seine Lehre über alles hinweg.
    Der litt ja auch unter extremstem Missionseifer und hatte bestimmt wenig Zeit...

  4. #4
    Effi Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    So kanzelt auch Paulus andere einfach ab, dass bei ihm nicht diskutiert wird, sondern bezeichnet jene einfach als streitsüchtig und stellt seine Lehre über alles hinweg.

    Solche Haltungen können auch gut zur Überprüfung dienen, um was es geht, um das Finden und Leben gemeinsamer Lebens- und Glaubenswege oder um Machtausübung. Wer Auseinandersetzungen ablehnt und als störend empfindet, der will meistens einfach nur rechthaben, aber darum sollte es nicht gehen.

    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    Es ist ein einfaches Mittel, andere Mundtot zu machen (oder zumindest zu versuchen).
    Andern aberkennen, dass sie „Gottesgeist“ haben, und deshalb die Schrift nicht verstünden um eigene Ideologie zu verwirklichen.
    Und das sagen häufig genau diejenigen, welche ganz, ganz eigene Ideologien entwickelt haben.

  5. #5

    Standard

    Vielen Dank Maximus fürs willkommen hier im Forum.

    Natürlich kennt man sich aus wenn man mehrere Jahre dort war. Ich war aber in mehreren Häusern, nicht nur in Libanon.
    Es ist nun leider menschlich das man vor allem in großer Not Gott sucht. Die Not war bei mir vorhanden und deswegen habe ich Gott gesucht und er hat sich finden lassen.
    Wenn es den Menschen sehr gut geht dann gibt es nur sehr wenige die ernsthaft nach Gott suchen.

    In Libanon ist man ja noch relativ frei. Nach Feierabend kann man ziemlich tun und lassen was man möchte.
    In kleineren Häusern geht das nicht. Es mutet seltsam an wenn man für alles und jedes erstmal die Hauseltern um Erlaubnis fragen muss. Darf ich spazieren gehen?
    Darf ich einkaufen gehen? usw. Das war bzw. ist kindisch.

    Ich habe die Hausregeln auch niemals gesehen. Die sind wahrscheinlich noch von Oma Fraser geschrieben worden und in dem Zeitgeist der 20er Jahre :-)

    Ich habe auch SEHR viele Dinge in Spätregen nicht gewußt und bin zum Teil wirklich sehr erschrocken was ich hier lesen muss.

  6. #6

    Standard

    Effi
    danke auch für dein Willkommen.

    „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ Psalm 90,12

    Kann sein das der Satz das Gott in einem groß werden soll noch mein Spätregenerbe ist. Gemeint ist damit lediglich das der Glaube und die Liebe zu Gott mich ausfüllt und mein Leben bestimmt.
    Christ zu sein ist eine Lebensweise.

    Ich meinte nicht das man sich selber minderachten soll, sondern den richtigen Bezug zu sich selber hat. Man kann sich selber soviel anstrengen wie man möchte aber man wird es nicht schaffen
    absolut sündenfrei und gottgefällig zu leben. Das kann man nur mit der Hilfe Gottes. DAS meinte ich mit absolut schwach.
    Die Jünger Jesu haben so einige Menschen geheilt oder andere Dinge getan die für Menschen unmöglich sind. Es war absolut klar das sie selber total unfähig dazu gewesen wären.

    Wie du sicher weißt gibt es so einige Menschen die so sehr von sich selber eingenommen sind das Gott gar kein Platz mehr in ihrem Herzen hat.
    Wenn Gott "groß" in dir ist dann hat anderes wenig bzw. keinen Platz. So ist das gemeint
    Geändert von Frei (22.12.2012 um 16:30 Uhr)

  7. #7
    Effi Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Frei Beitrag anzeigen

    „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ Psalm 90,12

    Kann sein das der Satz das Gott in einem groß werden soll noch mein Spätregenerbe ist. Gemeint ist damit lediglich das der Glaube und die Liebe zu Gott mich ausfüllt und mein Leben bestimmt.
    Christ zu sein ist eine Lebensweise.
    Ok, dass du dein Christsein als Lebenweise verstehst, verstehe ich. Dein Tun und Handeln wird durch christliche Werte geprägt sein und dein Glaube begleitet dich, wirkt auf dein Handeln und Tun.

    Mich füllt zunächst mein praktisches Leben hier aus. Indem ich viel Wert auf Werte wie Fairness, Wertschätzung, Liebe / Nächstenliebe, Gerechtigkeit, Freiheit, Fehlerfreundlichkeit, Glaubwürdigkeit, Umgang miteinander ... usw. ... lege, übe ich mich in sozialer und emotionaler Interaktion mit meinem Umfeld.
    Dies kann mit und ohne christlichen Hintergrund geschehen. Mit wird das Handeln und Tun zusätzlich vom Glauben an Gott begleitet. Ohne christlichen Hintergrund ist derartiges Tun und Handeln zwar ohne Gottesbezug, wodurch es aber nicht plötzlich schlecht wird, nein, das Verfolgen und Umsetzen positiver humaner Absichten / Handlungen bleibt ja unabhängig konfessioneller Voraussetzungen gut.
    Ich möchte die Bedeutung der Lebenspraxis hervorheben.

    Wenn du nun schreibst, dass dich dein Glaube und deine Liebe zu Gott ausfüllt, dann fehlt mir da Raum für die Lebenspraxis. Glaube und Liebe zu Gott können einen begleiten, aber ausfüllen? Kann ich mir wiederum recht schwer vorstellen.


    Zitat Zitat von Frei Beitrag anzeigen
    Ich meinte nicht das man sich selber minderachten soll, sondern den richtigen Bezug zu sich selber hat. Man kann sich selber soviel anstrengen wie man möchte aber man wird es nicht schaffen
    absolut sündenfrei und gottgefällig zu leben. Das kann man nur mit der Hilfe Gottes. DAS meinte ich mit absolut schwach.

    Denkst du, dass Gott uns fehlerfrei wollte?
    Kann ich mir nicht vorstellen.
    Fehler haben dazu zu viel Lernpotential. Aus Fehlern lernen zu dürfen bedeutet aus Erfahrungen klug werden zu dürfen. Als lernfähige Wesen lernen wir über Fehler nach anderen / weiteren Lösungen und Möglichkeiten zu suchen. Wir brauchen Gegensätze, um zu verstehen. Ohne Erfahrungen mit der Bedeutung "falsch" , wüssten wir "richtig" nicht einzuordnen. "Falsch" erhält durch den Gegensatz "richtig" Sinn und Bedeutung.

    Für mich ist ein hehrer Anspruch mit Fehlern umzugehen, gut umzugehen, zu ihnen zu stehen. Dann auch Wiedergutmachung, Besserung, Weiterentwicklung, Vermeidung...
    Geändert von Effi (22.12.2012 um 17:16 Uhr) Grund: verbessert...

  8. #8
    Effi Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Frei Beitrag anzeigen
    „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ Psalm 90,12
    Wie interpretierst du diese Aussage /dieses Bibelwort?

    Ich z.B. wollte nicht, dass es bedeutete, dass wir erst nach dem Tode klug wären oder in diese Richtung...

    Eher so:
    Mach dir bewusst, dass dieses Leben endlich ist und somit jeder Moment kostbar / wertvoll. Also bewusst und gut gelebt werden sollte.

  9. #9
    Effi Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Effi Beitrag anzeigen
    Wie interpretierst du diese Aussage /dieses Bibelwort?

    Ich z.B. wollte nicht, dass es bedeutete, dass wir erst nach dem Tode klug wären oder in diese Richtung...

    Eher so:
    Mach dir bewusst, dass dieses Leben endlich ist und somit jeder Moment kostbar / wertvoll. Also bewusst und gut gelebt werden sollte.
    Sorry,...
    wollte das Wort nicht so interpretiert haben, dass wir erst nach dem Tode zu Klugheit kämen, also danach erst klug würden... - hatte mich schlecht ausgedrückt.
    Geändert von Effi (22.12.2012 um 20:13 Uhr)

  10. #10
    Registriert seit
    06.12.2006
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    2.934

    Standard

    Ich bin erstaunt (nein, ich weiss dass solches gemacht wird), welche Lasten da einem Menschen aufgeladen werden…


    Wer sagt denn, dass der Mensch absolut sündenfrei leben „muss“? Und genau deshalb fühlen sich Christen dann minderwertig, da sie so nicht zu erreichende Ziele verfehlen. Der Komplex ist vorprogrammiert und die Gemeinden sind voll solcher Menschen. Das wirkt sich zerstörerisch auf das Leben aus. Aber die Gemeinde hat dann auch das dazugehörige Heilmittel, welches aber ebenso fragwürdig ist.

    Und so ist es falsch, dass einer aus Gott geboren nicht sündigt (oder sündigen kann) (1. Jo 5) und das Böse würde ihn nicht antasten. Ansonsten dann ist bis heute wohl niemand auf dieser Erde aus Gott geboren wäre…. und die Lehre ist falsch, da sie sich nicht bewährt. Da hat sich leider auch hellenistische Philosophie in den „Mund Gottes“ geschlichen.


    Gott fordert von uns nicht etwas, was wir nicht können…… auch wenn man die schönsten Sprüche nun auftischen könnte, so muss man sich fragen, aus wessen Ideologie solches geschrieben wurden. Wer Fehler macht, lernt daraus.

    Nein, es ist nicht ein Aufruf um einfach so dahinzusündigen. Aber wer handelt, macht auch Fehler, und wer nicht handelt, hat den seinen schon getan.

    Es gehört genau so zur „Gottgefälligkeit“, sich vor dem Ewigen in seiner Gnade und Barmherzigkeit zu „demütigen“, wenn man Fehler gemacht hat. Das ist doch das Befreiende und die Liebe des Ewigen, dass ER gerne vergibt.

    Gott will mündige udn verantwortungsbewusste Menschen in Freiheit in und für diese Welt, dazu hat ER sie erschaffen, und nicht für etwas abgehobenes, was der Mensche nicht erreichen kann.


 

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