d. Petrus

Als der Heilige Geist zu Pfingsten auf die Gläubigen herabkam (s. Apg. 3, 1 - 41), warf man ihnen vor, zuviel Wein getrunken zu haben. Als Petrus das zu Ohren bekam, ließ er es nicht dabei bewenden. Er hätte sich sagen können: "Sollen sie doch denken, was sie wollen" oder "Es ist ihre eigene Blindheit und Unwissenheit - sollen sie doch dabei bleiben".
Statt dessen benutzte er die Manifestation prophetischer Anbetung als eine Gelegenheit, sich an das Volk zu wenden. In seiner Rede stützte er sich nicht auf Logik oder Vernunft, damit man später nicht die ganze Erfahrung wegerklären konnte. Statt dessen redete er das Wort Gottes in der Kraft des Heiligen Geistes.
Petrus brachte Klarheit in eine verwirrte Situation. Er stand auf und erklärte die prophetische Erfüllung von Joel 3, 1 - 5; Psalm 16, 8 - 11 und Psalm 110, 1. Er führe die Erfüllung der Verheißungen nicht nur denen vor Augen, die eine göttliche Berührung erlebt hatten, sondern erklärte des weiteren, dass die Verheißungen für alle da waren.
Kein Wunder, dass an jenem Tage 3000 zur Gemeinde hinzugefügt wurden! Auch wir haben es nötig, dass die Brise des Geistes in unsere Segel fährt, wenn wir in gemeinsamer prophetischer Anbetung verharren. Diejenigen, welche Christus nicht kennen, werden ausrufen: "Was sollen wir tun, ihr Brüder?" (Apg. 2, 37). Dann werden wir wie Petrus antworten können:

Apostelgeschichte 2, 38 Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.