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  1. #1
    poetry Gast

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    Hm, das ist mir zu sehr an den Haaren herbei gezogen

  2. #2
    outiouti Gast

    Standard

    Die Urchristen fanden Tora, Propheten und sonstige jüdische heilige Schriften als noch unabgeschlossene dreiteilige Bibel vor. Sie nannten sie aber nicht „Altes Testament“, sondern verwendeten dieselben oder ähnliche Begriffe wie das damalige Judentum: „Schrift“ oder „Schriften“ (griech. grapha, graphae, grammata), manchmal abgekürzt „Gesetz“ (griech. nomos für hebr. Tora), meist aber „das Gesetz und die Propheten“ oder „Mose und die Propheten“, einmal auch „Gesetz, Propheten und Psalmen“ (Lk 24,44) analog zur seit etwa 100 v. Chr. üblichen Dreiteilung des jüdischen Bibelkanons.[2]

    Das lateinische testamentum (abgeleitet von testare, „bezeugen“) ist eine ungenaue Übersetzung des griechischen Begriffs diathaekae, das in der Septuaginta die letzte mündliche oder schriftliche Willenserklärung eines Sterbenden im Sinne einer Verfügung bezeichnet. Im NT bezeichnet der Begriff nie die jüdischen heiligen Schriften insgesamt. Paulus von Tarsus bezog diathaekae in 2_Kor 3,14 EU auf Gottes Willensoffenbarung am Berg Sinai, deren Überlieferung (Ex 19-24) im Synagogengottesdienst regelmäßig mündlich vorgelesen wurde. Er stellte ihr Gottes endgültigen Versöhnungswillen gegenüber, der sich im stellvertretenden Gerichtstod Jesu Christi am Kreuz realisiert und so Gottes Bund mit dem Volk Israel erfüllt und erneuert habe. Selbstverständliche Voraussetzung der Gegenüberstellung von altem und neuem Bund war für alle Urchristen die Identität JHWHs, des Gottes Israels, mit dem Vater Jesu Christi, und die unverbrüchliche Geltung seiner Segenszusage an Abraham, zum „Vater vieler Völker“ zu werden (Gen 12,3), die Jesus Christus zu erfüllen begonnen habe (Hebr 6,13ff).[3]

    Die Übersetzung von diathaekae (Heils- und Bundeswille Gottes) mit testamentum ist erstmals um 150 bei Tertullian belegt. Melito von Sardes bezeichnete um 180 erstmals alle schriftlichen Zeugnisse vom Heilswillen Gottes vor dem Auftreten Jesu Christi im Unterschied zu den apostolischen Schriften als „Altes Testament“.[4]

    Das Attribut „alt“ wurde in der Substitutionstheologie des christlichen Antijudaismus im Sinne von „überholt“, „abgelöst“, „aufgehoben“ und „nicht mehr gültig“ gedeutet. Damit war die Abwertung des Judentums verbunden, mit der seine Unterdrückung und Verfolgung im christianisierten Europa oft begründet wurde. Um die Eigenständigkeit der jüdischen Heiligen Schrift zu achten, nennen manche christliche Theologen und Kirchen das AT heute auch „Erstes Testament“ oder „Hebräische Bibel“.[5]


    aus wiki

    mfg

  3. #3
    poetry Gast

    Standard

    Deine Wikikopie sagt nichts über Diene These aus

  4. #4
    outiouti Gast

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    Irenäus , Eusebius .......etc.

    mfg

  5. #5

    Standard

    Zitat Zitat von outiouti Beitrag anzeigen
    Irenäus , Eusebius .......etc.

    mfg
    Was ist mit den beiden Kirchenvätern? Du kennst ihre Kanonversionen? Da gehörte allerdings so manches Schriftgut dazu, was du heute in keiner Bibel mehr findest und so manches Schriftgut, was du heute findest. Was willst du also damit sagen? Sie sind wohl die schlechtesten Zeugen für einen verlässlichen Kanon a la 66 Bücher. Eventuell solltest du dich mit der Kirchengeschichte deiner Religion etwas ernsthafter und vor allem sachlich korrekt und historisch aussagekräftig beschäftigen. Es ist nun einmal ein historisches Kernfaktum, dass erst ab dem 5. Jahrhundert die Kanonbildung inkl. Schriftredaktionen im Wesentlichen abgeschlossen war und somit für die meisten großen Kirchen verbindlich wurde. Ausnahmen bleiben einige damalige orientalische und afrikanische Kirchen, die sich dieser redaktionellen Umgestaltung und Textauswahl entschieden verschlossen, trotz Ächtung und Verfolgung durch die großen Kirchen! Wie gesagt, die Kirchengeschichte seiner eigenen Religion sollte man schon kennen.

    Absalom

  6. #6
    outiouti Gast

    Standard

    Johannes wußte schon welche Bücher hineingehören ....und Wie gesagt irenäus und Eusebius bestätigen sozusagen die Jüngerschaft des Johannes ...den rest darfst Du selbst erforschen ....
    mfg

  7. #7

    Standard

    Zitat Zitat von outiouti Beitrag anzeigen
    Johannes wußte schon welche Bücher hineingehören ....und Wie gesagt irenäus und Eusebius bestätigen sozusagen die Jüngerschaft des Johannes ...den rest darfst Du selbst erforschen ....
    mfg

    Das war jetzt ein tiefer Einblick in deinen Wissenstand und so zusagen ein Eigentor.
    Denn es war gerade ein Eusebius, der die Hintergründe zum Johannesschrifttum kritisch beleuchtete und besonders die Verfasserschaft durch den Apostel Johannes ernsthaft bezweifelte. Eusebius stellte sich nämlich hinter Papias, Origenes, usw. die richtiger Weise berichteten, dass der Apostel Johannes mit Jakobus hingerichtet wurde. Lange vor Entstehung des Johannesschrifttums.

    Ich denke, bevor du mit irgendwelchen Kirchvätern herumhantierst und sie zu sog. Zeugen deiner Ideologie machst, solltest du dich wirklich ernsthaft und vor allem gewissenhaft mit der Materie auseinandersetzen. Zumindest machst du dich durch solche Aussagen ziemlich unglaubwürdig und wirst deinem Anliegen kaum Wahrhaftigkeit angedeihen lassen können.

    Absalom

  8. #8

    Standard

    Zitat Zitat von outiouti Beitrag anzeigen
    Die Urchristen fanden Tora, Propheten und sonstige jüdische heilige Schriften als noch unabgeschlossene dreiteilige Bibel vor. Sie nannten sie aber nicht „Altes Testament“, sondern verwendeten dieselben oder ähnliche Begriffe wie das damalige Judentum: „Schrift“ oder „Schriften“ (griech. grapha, graphae, grammata), manchmal abgekürzt „Gesetz“ (griech. nomos für hebr. Tora), meist aber „das Gesetz und die Propheten“ oder „Mose und die Propheten“, einmal auch „Gesetz, Propheten und Psalmen“ (Lk 24,44) analog zur seit etwa 100 v. Chr. üblichen Dreiteilung des jüdischen Bibelkanons.[2]

    Das lateinische testamentum (abgeleitet von testare, „bezeugen“) ist eine ungenaue Übersetzung des griechischen Begriffs diathaekae, das in der Septuaginta die letzte mündliche oder schriftliche Willenserklärung eines Sterbenden im Sinne einer Verfügung bezeichnet. Im NT bezeichnet der Begriff nie die jüdischen heiligen Schriften insgesamt. Paulus von Tarsus bezog diathaekae in 2_Kor 3,14 EU auf Gottes Willensoffenbarung am Berg Sinai, deren Überlieferung (Ex 19-24) im Synagogengottesdienst regelmäßig mündlich vorgelesen wurde. Er stellte ihr Gottes endgültigen Versöhnungswillen gegenüber, der sich im stellvertretenden Gerichtstod Jesu Christi am Kreuz realisiert und so Gottes Bund mit dem Volk Israel erfüllt und erneuert habe. Selbstverständliche Voraussetzung der Gegenüberstellung von altem und neuem Bund war für alle Urchristen die Identität JHWHs, des Gottes Israels, mit dem Vater Jesu Christi, und die unverbrüchliche Geltung seiner Segenszusage an Abraham, zum „Vater vieler Völker“ zu werden (Gen 12,3), die Jesus Christus zu erfüllen begonnen habe (Hebr 6,13ff).[3]

    Die Übersetzung von diathaekae (Heils- und Bundeswille Gottes) mit testamentum ist erstmals um 150 bei Tertullian belegt. Melito von Sardes bezeichnete um 180 erstmals alle schriftlichen Zeugnisse vom Heilswillen Gottes vor dem Auftreten Jesu Christi im Unterschied zu den apostolischen Schriften als „Altes Testament“.[4]

    Das Attribut „alt“ wurde in der Substitutionstheologie des christlichen Antijudaismus im Sinne von „überholt“, „abgelöst“, „aufgehoben“ und „nicht mehr gültig“ gedeutet. Damit war die Abwertung des Judentums verbunden, mit der seine Unterdrückung und Verfolgung im christianisierten Europa oft begründet wurde. Um die Eigenständigkeit der jüdischen Heiligen Schrift zu achten, nennen manche christliche Theologen und Kirchen das AT heute auch „Erstes Testament“ oder „Hebräische Bibel“.[5]


    aus wiki

    mfg
    Das Buch Judith ist u.a.auch nicht mit in die Bibel aufgenommen,weil es zu sehr ihre eigene Geschichte betrifft. Nix also mit Gottes Botschaft zu tun hat.

    Doch Gott ist mächtig genug, seriöse Verantwortliche eingesetzt zu haben,die die Bibel urheberrechtlich verarbeitet und übersetzt haben. Er sagt ja in der Bibel von sich,dass jedes seiner Worte wahr sind.

  9. #9

    Standard

    Wiederspruechliche wahrheiten gibts also in der Bibel?

  10. #10

    Standard

    Er sagt ja in der Bibel von sich,dass jedes seiner Worte wahr sind.
    Wo steht das bitte? Und sagt Gott das in der Bibel? Wie soll das gehen? Ein Sprachbuch? Wenn es überhaupt solche Ansätze von Aussagen gibt, dann haben es Menschen geschrieben! Und diese Menschen bezogen sich eben nicht auf die Bibel, sondern auf einzelne Schriften des sog. A.T. das erst ab 100 n.Chr. in ihrem heutigen Umfang zusammengefügt wurde. Das N.T. in seiner heutigen Form kann auch nicht gemeint sein, denn dessen Zusammenfügung dauerte weitere 200 Jahre. Von einer Bibel nach christlichen Verständnis können wir als0 frühstens ab dem 3. Jahrhundert sprechen und da soll das dann Gott in der Bibel gesagt haben?

    Regina, so biegst du dir angebliche "Wahrheiten" zusammen und erneut kann ich nur vor deinen Aussagen warnen (tat ich ja schon anderen Ortes).
    Wäre es nicht traurig, was du hier oftmals zum Besten gibst, dann könnte man meinen du bist ein Komiker.

    Absalom


 

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