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Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Zeuge Gast

    Standard

    @crusader

    "Er opferte sein Leben für Recht und Menschenwürde"
    http://www.spd-seesen.de/index.php?nr=2264&menu=1

    Milos Sykora opferte sein Leben, um eine Brücke zu retten
    http://www.radio.cz/de/artikel/66490

    Professor opferte sich für Studenten
    http://www.focus.de/panorama/welt/bl...aid_53795.html

    Was hälst du von solchen Opfern? Und was hält Gott, deiner Meinung nach, von solchen Opfern?

  2. Standard

    Zitat Zitat von Zeuge Beitrag anzeigen
    @crusader



    Was hälst du von solchen Opfern? Und was hält Gott, deiner Meinung nach, von solchen Opfern?
    Da Gott ja nach meiner Meinung keine Persönlichkeit hat wird es ihm furchtbar egal sein. Oder eben nicht mal das.
    Persönlich meine ich müssen wir gar nicht so weit gehen, der Mann der die Mädchen in der S-Bahn schützte und totgeschlagen wurde ist meiner Meinung nach ein Held, einfach weil es so selten geworden ist, sollte es doch selbstverständlich sein.
    Zivilcourage ist etwas was wir verloren haben, bzw, wurde uns auch abtrainiert, denn nichts ist schlimmer als ein deutscher Held.
    Wieder sehr schön am russischen Panzerfahrer zu sehen, solche Beispiele gab es auch auf deutscher Seite.
    Mein Vater war Flüchtlingskind, sie wurden von den Russen abgeschnitten, eine berittene SS Einheit opferte sich für die Frauen und Kinder, sie kämpften eine Kreuzung frei und starben, aber meine Oma und Vater kamen durch, für mich sind das Helden auch wenn jeder sie verdammt. (diese Einheit,nicht die gesamte SS).
    Opfer sind manchmal gut und notwendig.
    Das denke ich darüber.
    Falls du auf Jesus hinauswillst, ich denke eben nicht das er im Sinn hatte sich zu opfern.Warum und wofür?
    Hier fehlt einfach das Motiv.
    Er hatte keine Frauen und Kinder zu retten oder eine Brücke zu entminen.
    kirchenindex.de Forum für Christen, Humanisten und Atheisten

  3. #3
    Zeuge Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Fisch Beitrag anzeigen
    Zitat von Alef
    Zudem hatte Jesus dieses Gesetz noch abgelöst. Nirgends erwähnte er solches, im Gegenteil.
    Eben, er verstärkte viele Gebote (Gesetze) noch durch sein Sprechen zu SEINEM Volk.
    Wie soll er dann heute die Homosexualität billigen, die im Gesetz als ein Greuel vor Gott gebrandmarkt ist?
    Oder hat er sich seit dem verändert und "weltoffener" geworden?


    Zitat Zitat von crusader Beitrag anzeigen
    Da Gott ja nach meiner Meinung keine Persönlichkeit hat wird es ihm furchtbar egal sein. Oder eben nicht mal das.
    Dann ist der Mensch nicht nach dem Bilde Gottes geschaffen worden, denn einem Mensch ist das nicht egal.

    Opfer sind manchmal gut und notwendig.
    Das denke ich darüber.
    Falls du auf Jesus hinauswillst, ich denke eben nicht das er im Sinn hatte sich zu opfern.Warum und wofür?
    Hier fehlt einfach das Motiv.
    Es gibt Menschen, die für eine Idee bereit sind zu sterben. Vor allem wenn es zur Verbreitung dieser Idee führt.

    Jesus opferte sich um zwischen Gott und den Menschen einen neuen Bund zu schließen, und dadurch eine neue Gesellschaft, b.z.w. eine Gemeinschaft ins Leben zu rufen. Und das ging nun mal nicht ohne Opfer.

  4. #4

    Standard

    Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
    Aus jüdischer ist nun aber Jesus nicht dieser angekündigte Messiach, da Jesus die Erwartungen der Verheissungen nicht erfüllte und entsprach. Zudem wird nirgends im AT ein solcher Messiass angekündigt, was die „Christen“, insbesondere auch schon Paulus aus Jesus gemacht hatten.

    Somit haben wir einfach "Sichtweisen" die einen eher an einer Wahrheit und am AT, die andern dabei anscheinen in der Spekulation und der gar zu freien Interpretation was das AT betrifft, denn wer sich da mal etwas abmüht, alle diese vermeintlichen Jesus-Verheissungen im AT im Kontext und den Ursprüngen betrachtet, wird feststellen, dass dem noch lange nicht so ist.



    Alef
    Wer nun näher an der Wahrheit liegt, kannst nicht DU entscheiden.
    Mit "sich abmühen" meinst du wohl, dass man Sekundärliteratur studieren soll. Ein guter Vorschlag.
    Da steht man aber vor der Wahl ob man seine bestehende Meinung argumentativ unterstützen möchte, oder eine andere Auffassung desselben Sachverhaltes mit Vorurteilen liest und sie nicht an sich heranlässt, übrigens eine zutiefst menschliche Eigenschaft.
    Nebenbei empfehle ich dir Bücher von Richard Dawkins oder Sir Robert Anderson um mit Gott abzuschließen:-).
    Nun man muss keine Intelligenzbestie sein um jeden Glauben argumentativ auseinanderzunehmen und als Wahnvorstellung zu degradieren, da der Glaube keinen fassbaren Beweis liefern kann und sich somit konträr zu der menschlichen Logik verhält.
    Argumente mit Herz, Geist, Seele zu untermauern, lässt dich vor Ungläubigen nicht nur lächerlich sondern auch krank wirken.
    Die Moral von der G´schicht, die gibt es nicht.

  5. Standard

    Zitat Zitat von nitro2018 Beitrag anzeigen
    Nun man muss keine Intelligenzbestie sein um jeden Glauben argumentativ auseinanderzunehmen und als Wahnvorstellung zu degradieren, da der Glaube keinen fassbaren Beweis liefern kann und sich somit konträr zu der menschlichen Logik verhält.
    .
    Vielleicht mal was Psychologen davon halten:

    "Gott" ist eine Erfindung und Schöpfung des menschlichen Geistes aufgrund tiefgreifender metaphysischer und persönlicher Bedürfnisse. Sofern "Gott" als existent betrachtet wird, ist "Gott" eine Projektion, also ein Phantasieprodukt, das aus dem Inneren des Menschen nach außen verlagert und dort als existent gewähnt wird. In Psychosen und psychoseformen Störungen kann die Projektion "Gott" real erlebt werden.
    Psychopathologisch liegt dann eine Halluzination (= Wahrnehmung ohne äußere Wahrnehmungsquelle) und ein Wahn (Zuschreibung einer falschen Bedeutung) vor. In gewisser Weise kann die Projektion als genialer Mechanismus betrachtet werden, eine fehlende Realität zu erzeugen: der Mensch nimmt wahr, was er braucht und ersehnt und das wirft ein interessantes und erhellendes Licht auf die Bedeutung des Wünschens für den Wahn, was schon Heinroth sah. Dies entspricht der Plus-Symptomatik in der Psychopathologie. In der Soziologie wird die Religion aber nicht als normal-psychotische Variante gesehen, sondern als normal, weil diese Variante statistisch gesehen ziemlich verbreitet ist.

    Was man an dem Phantasieprodukt "Gott" und der Religion sehr schön studieren kann ist, dass und warum Geistesstörungen nicht als solche erkannt und bewertet werden. Dafür gibt es im wesentlichen zwei gute Gründe: (1) viele, ja mitunter sogar die Mehrheit teilen diese Geistesstörung, bilden statistisch betrachtet also die (Querschnitts-) Norm und (2) diese Geistesstörung hat für viele einen Nutzen und bereichert ihr Leben, weil tiefgreifende metaphysische und persönliche Bedürfnisse dadurch befriedigt werden. Diese Betrachtung steht mit der alten Heinrothschen Motivationstheorie des Wahns im Einklang und geht über sie hinaus, indem auch noch die Halluzination einbezogen wird. Symptome haben daher einen Doppelcharakter [L] und dort, wo sie positiv bewertet und erlebt werden, betrachtet man sie nicht als Symptome.
    Eine als normal angesehene Paranoia funktioniert daher praktisch nicht wie eine als nicht normal angesehene Paranoia. Dies steht wiederum mit einer alten antipsychiatrischen These und Soziologie im Einklang, dass Störungen durch die gesellschaftliche oder institutionelle Definitionsmacht erst zu solchen gemacht werden (was nur die halbe Wahrheit ist). Was die Sachverhalte dem Erleben nach "wirklich" sind, hängt also auch davon ab, wie man sie bewertet.
    kirchenindex.de Forum für Christen, Humanisten und Atheisten


 

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