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Hybrid-Darstellung

  1. #1

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    Zitat Zitat von nitro2018 Beitrag anzeigen
    Mit einem hast du aber recht: Der Dumme ist immer der normale Bürger.
    Und genau darum geht es mir.
    Denn die Schuldfrage trifft i.d.R. die, die eben nicht schuld waren:
    Das gemeine Volk.
    Solche Kriegsentscheidungen werden doch meist von wenigen getroffen.
    Klar ohne Sympathisanten geht es nicht.
    Um aber Sympathisanten zu finden, werden massenhaft Falschmeldungen losgelassen.
    Auch wenn in Serbien nicht so viel kaputt war, dem Volk ging es danach wirtschaftlich viel schlechter als Kroatien und das bis heute.
    Und das hatte und hat eben das gemeine Volk auszubaden.
    Hier können wir auch eine parallele ziehen zum Deutschland im 3. Reich.
    Wie dreckig ging es den Deutschen danach?
    Zum Glück hatten die Alliierten danach nicht einfach gesagt:
    "Selbst schuld, dass ihr nun hungert."
    Es waren letztlich die deutschen Widerstandskämpfer die in den Umländern noch Sympathien für die Deutschen weckten.
    Wer an das Gute im Menschen glaubt, der bewirkt das Gute im Menschen. >HIER KLICKEN<

  2. #2

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    "Du sollst nicht töten."

    Viel klarer geht die Aussage doch nicht. Es gibt keine ausweglose Situation. Wer den Herrn hat, für den kann es keinen Grund geben sich selbst oder andere zu töten.

    Und zu der Geschichte mit denen die sich umbrachten um den Hunger der Kinder/ Enkel zu stillen: Wer Gott hat, braucht sich nicht vor Hunger zu fürchten. Er versorgt uns jeden Tag.
    Wieviel schlimmer muss es für ein Kind sein, wenn seine Eltern/ Großeltern sich umbringen, damit es selbst weniger Hunger hat.
    Könnt ihr euch vorstellen dass ein Kind damit glücklich ist?

    LG Tinka

  3. #3
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    Zitat Zitat von Tinka
    Wer Gott hat, braucht sich nicht vor Hunger zu fürchten. Er versorgt uns jeden Tag.
    In Anbetracht der vielen Hungersnöte auf dieser Erde eine unsensible Aussage. Gott ist doch kein Garant für einen vollen Magen.

  4. #4
    Honigmond Gast

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    Beim Durchlesen dieses Threads ging mir am Ende eine Frage nicht mehr aus dem Kopf.
    Ich habe überlegt, weil sie wohl eigentlich doch etwas vom eigentlichen Thema abweicht.

    Aber ich schreib sie dennoch hier rein.
    Welche Eltern /Großeltern würden nicht, wenn sie die tatsächliche Wahl hätten, für ihr Kind sterben?

    Ich weiß... einige werden sagen, dass sei etwas anderes...
    Aber ist es das?

    Zum Thema Selbstmord aus Depressionen oder Ängsten heraus:
    Ich denke, wenn Menschen an ihrem Leben verzweifeln, brauchen sie Hilfe, Menschen, die ihnen einen neuen Weg aufzeigen, für den es sich lohnt zu leben.
    Mir begegnen immer wieder menschliche Äußerungen wie „Das ist egoistisch. Da leiden die, die zurück bleiben ihr Leben lang darunter...“
    Ich denke, dass ist eine sehr menschliche Sichtweise, denn keiner weiß, was einen Menschen innerlich so weit in die Dunkelheit treibt, dass er diesen endgültigen Weg geht.

    Vielleicht ist es beides falsch oder „Sünde“...
    Aber statt darüber zu grübeln, was es ist, und zu „urteilen“... dachte ich mir so, ist es sinnvoller seinen eigenen, persönlichen Teil dazu bei zu tragen, dass eben keiner am Hunger so verzweifelt, ...
    Dass sich in unserer persönlichen Umgebung keiner ausgegrenzt fühlt...
    Dass wir Menschen uns gegenseitig zuhören, helfen, ...

    by the way:
    Ich glaube nicht, dass es irgendetwas gibt, was unverzeihbar, unvergebbar ist auch nicht unter Menschen.
    Aber dass es Dinge gibt, die traurig und sehr schade sind... weil sie das Leben schwerer machen, als es von Natur aus ist und dazu gehört für mich, wenn ein Mensch sein Leben beendet.

    alles Liebe
    Honigmond

  5. #5

    Standard

    Zitat Zitat von Tinka Beitrag anzeigen
    "Du sollst nicht töten."

    Viel klarer geht die Aussage doch nicht. Es gibt keine ausweglose Situation. Wer den Herrn hat, für den kann es keinen Grund geben sich selbst oder andere zu töten.

    Und zu der Geschichte mit denen die sich umbrachten um den Hunger der Kinder/ Enkel zu stillen: Wer Gott hat, braucht sich nicht vor Hunger zu fürchten. Er versorgt uns jeden Tag.
    Wieviel schlimmer muss es für ein Kind sein, wenn seine Eltern/ Großeltern sich umbringen, damit es selbst weniger Hunger hat.
    Könnt ihr euch vorstellen dass ein Kind damit glücklich ist?

    LG Tinka
    Dann gilt für dich nicht, was in Johannes geschrieben steht?

    Johannes 15,13-15
    Niemand hat größere Liebe als die, daß er sein Leben läßt für seine Freunde.

  6. #6

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    Hey Kisu,

    doch klar gilt das für mich. Aber das wäre kein Grund absichtlich mein Leben zu beenden. Das Leben des Nächsten über sein eigenes stellen, ihn mehr lieben als sich selbst, ja!
    Aber ich erkenne daraus nicht die Botschaft sich für einen anderen umzubringen um z.B. Hunger zu stillen.
    Ich weiß es ist leicht gesagt wenn man nicht in der Situation ist, aber man kann doch genauso hungern und den Kindern das Essen lassen.

    Wenn Gott entscheidet dass die Zeit gekommen ist, dann wird er uns holen und nicht ewigem Hunger aussetzen.

    Ich will damit über niemanden urteilen, ich bin mir sicher dass es für jeden Vergebung geben kann. Und das ist ja das Schöne, wir Menschen haben das zum Glück nicht zu entscheiden.

    Kenne auch jemanden, deren Sohn hat sich (schon vor längerer Zeit) das Leben genommen.
    Die Mutter war schwer belastet damit, ob ihr Sohn Vergebung finden würde und zum Herrn kommt.
    Daraufhin betete sie dass der Herr ihr ein Zeichen geben möge, wenn der Sohn Vergebung erfahren hatte und bei ihm ist.
    Als sie eines Tages das Haus verließ, blühte in ihrem Garten eine Rose, mitten im Winter.

    @Fisch: Wenn ich alle Aussagen auf das Weltgeschehen beziehe, so mögen viele davon unsensibel erscheinen.
    Aber mein lebendiger Gott kümmert sich doch um all meine Angelegenheiten. Ich vertraue doch auf den Herrn und kann meinen Glauben nicht am Weltgeschehen fest machen, oder?

    LG Tinka

  7. #7
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    Zitat Zitat von Tinka
    @Fisch: Wenn ich alle Aussagen auf das Weltgeschehen beziehe, so mögen viele davon unsensibel erscheinen.
    Aber mein lebendiger Gott kümmert sich doch um all meine Angelegenheiten. Ich vertraue doch auf den Herrn und kann meinen Glauben nicht am Weltgeschehen fest machen, oder?

    LG Tinka
    Das klingt in meinen Ohren, wie wenn Gott nur Gebietsweise sich kümmern würde. Es gibt genug Afrikaner oder Äthiopier die genauso an Gott glauben und doch den Hungerstod erleiden werden/müssen. Dein Gottvertrauen in Ehren, aber so eine Aussage kannst du einfach nicht bringen. Denn dann bist bald in der gefährlichen Schiene drin, dass Krankheit von einer Sünde herrührt oder nicht genug Gottvertrauen da wäre diese zu überwinden usw.

    Ich finde solche Aussagen nicht nur unsensibel sondern auch höchst gefährlich wenn man das anderen so weitergibt.

    Ich möchte dich nur ein wenig zum Nachdenken bringen, nimm es bitte nicht persönlich.

    LG
    Fisch

  8. #8

    Standard

    Zitat Zitat von Tinka Beitrag anzeigen
    @Fisch: Wenn ich alle Aussagen auf das Weltgeschehen beziehe, so mögen viele davon unsensibel erscheinen.
    Aber mein lebendiger Gott kümmert sich doch um all meine Angelegenheiten. Ich vertraue doch auf den Herrn und kann meinen Glauben nicht am Weltgeschehen fest machen, oder?

    LG Tinka
    Oh ha!
    Und wenn Du nun in Sudan leben würdest und genau so mittellos wärst wie tausende andere Menschen dort, würdest Du dann auch sagen, dass Gott sich um Deine Angelegenheiten kümmert?
    Du hast lediglich das Glück in einem Land des Überflusses zu leben.
    Und ich weiß, wovon ich spreche.
    Auch wenn mich Unterhaltszahlungen überfordern, so habe ich immer noch den Container einer Supermarktkette in meiner Nähe. Und ich lebe im Überfluss.
    Was ich nicht schaffe, das werfe ich ein paar Tage später zurück.
    Würde Gott also in Deinem Falle eine Ausnahme machen, inmitten tausender Hungernder?
    Glaubst Du denn wirklich, so etwas besonderes zu sein???
    Wer an das Gute im Menschen glaubt, der bewirkt das Gute im Menschen. >HIER KLICKEN<

  9. #9

    Standard

    Zitat Zitat von KindGottes Beitrag anzeigen
    Oh ha!
    Und wenn Du nun in Sudan leben würdest und genau so mittellos wärst wie tausende andere Menschen dort, würdest Du dann auch sagen, dass Gott sich um Deine Angelegenheiten kümmert?
    Du hast lediglich das Glück in einem Land des Überflusses zu leben.
    Und ich weiß, wovon ich spreche.
    Auch wenn mich Unterhaltszahlungen überfordern, so habe ich immer noch den Container einer Supermarktkette in meiner Nähe. Und ich lebe im Überfluss.
    Was ich nicht schaffe, das werfe ich ein paar Tage später zurück.
    Würde Gott also in Deinem Falle eine Ausnahme machen, inmitten tausender Hungernder?
    Glaubst Du denn wirklich, so etwas besonderes zu sein???
    Das frage ich mich immer bei den leuten die zu gott beten weil ihr Motor nicht mehr anspringt und im selben moment dann auf einmal laeuft, aber krebskranke die 1-2 strassen weiter in einem krankenhaus im sterben liegen kriegen kein goettliches einwirken..
    Geändert von Seleiah (17.12.2009 um 19:22 Uhr)

  10. #10

    Standard

    Huhu!

    @Fisch: Will damit keineswegs sagen dass Gott sich nur gebietsweise kümmert! Und was auch immer auf der Welt geschehen mag, ich bin nicht Gott und kann es nicht beurteilen. Ich kann für alle beten, aber mehr auch nicht. Und wenn ich Gott bedingungslos in allen Sachen vertraue, heißt das sicher nicht dass ich mir irgendwelche Urteile über Hungersnöte erlauben kann.
    Und ich denke Krankheit und Leid gehören auch mit zum Glauben und jeder von uns hat schon Leid erlebt, auch wenn es wohl kein Hunger war.
    Dass heißt nicht dass das aus der Sünde hervorgeht!
    Auch wenn wir alle Sünder sind, das wissen wir ja. Drum gehört Sündenvergebung für mich fest mit zum Glauben, immer. Auch wenn eine Situation oder Krankheit nicht aus der Sünde resultiert.
    Ich nimm´s nicht persönlich. Wir sind ja hier zum Meinungsaustausch und zur Gedankenerweiterung. Glaub ich kann mich oft nicht richtig ausdrücken und werde falsch verstanden... sorry!

    Wie vereinbarst du denn dann deinen Glauben mit all dem Schrecklichen das in der Welt passiert?


    @KindGottes:Nein, ich glaube nicht etwas SO besonderes zu sein. Jeder ist für Gott besonders, jeder baut eine Beziehung zu ihm auf und muss selbst entscheiden wie nah er ihm steht und wie sehr er ihm vertraut.
    Und mein Vertrauen hat er eben zu 100%. Das bedeutet sicher nicht dass bei mit Gebet auf Knopfdruck funkitoniert oder alles glatt läuft in meinem Leben.
    Ich bin mir eben nur sicher dass er sich um all meine Angelegenheiten kümmert und mich nicht allein lässt wenn ich ihm treu bin.

    Und ich persönlich möchte mich eben nach der Bibel richten, klar klappts nicht immer. Aber da steht für mich eben eindeutig, dass man nicht töten darf. Niemanden.

    LG Tinka


 

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