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Hybrid-Darstellung

  1. #1

    Standard

    Oh ja, Selbstmord ist eine so schreckliche Verfehlung!
    Allein auf den Versuch sollte die Todesstrafe verhängt werden.
    Wer an das Gute im Menschen glaubt, der bewirkt das Gute im Menschen. >HIER KLICKEN<

  2. #2

    Standard

    Ich möchte mal aufzeigen, dass Selbsttötung durchaus Nächstenliebe sein kann.
    Nehmen wir mal Serbien nach dem Krieg gegen Kroatien.
    Serbien unterlag im Unabhängigkeitskrieg gegen Kroatien.
    Danach herrschte in Serbien eine dermaßen große Armut, dass sich hunderte alter Menschen umbrachten, um den jungen Menschen nichts wegzuessen.
    So sorgten diese Opas und Omas damit für eine ausreichende Ernährung ihrer Enkel. Und das ist doch eine lobenswerte Tat.
    Wenn es auch zugleich ein Armutszeugnis ist für Europa, das sich danach nur um die armen Kroaten kümmerte und vergaß, dass es in Serbien ebenso arme Menschen gibt, die nichts für den Krieg gegen die Kroaten konnten.
    Wer an das Gute im Menschen glaubt, der bewirkt das Gute im Menschen. >HIER KLICKEN<

  3. #3

    Standard

    Ich würde diese Frage so beantworten: Wer Selbstmord begeht, wirft seinem Schöpfer sein Leben vor die Füße. Nach welchem Maßstab der Herr das beurteilt, dürfte schwer bis gar nicht zu beantworten sein.

    Euthanasie könnte man auch als medizinischen Mord bezeichnen.

    Wenn für mich die Zeit heran ist, würde ich mich freuen, wenn man mich in Ruhe sterben lässt.
    Ein Leben ohne Liebe ist ein Leben gegen das Leben

  4. #4

    Standard

    Zitat Zitat von KindGottes Beitrag anzeigen
    Ich möchte mal aufzeigen, dass Selbsttötung durchaus Nächstenliebe sein kann.
    Nehmen wir mal Serbien nach dem Krieg gegen Kroatien.
    Serbien unterlag im Unabhängigkeitskrieg gegen Kroatien.
    Danach herrschte in Serbien eine dermaßen große Armut, dass sich hunderte alter Menschen umbrachten, um den jungen Menschen nichts wegzuessen.
    So sorgten diese Opas und Omas damit für eine ausreichende Ernährung ihrer Enkel. Und das ist doch eine lobenswerte Tat.
    Wenn es auch zugleich ein Armutszeugnis ist für Europa, das sich danach nur um die armen Kroaten kümmerte und vergaß, dass es in Serbien ebenso arme Menschen gibt, die nichts für den Krieg gegen die Kroaten konnten.
    OT Muss aber rein.
    So einfach ist dieser Konflikt nicht wie du ihn hier abtust.
    Du übersiehst welches Land überfallen und zerstört wurde und das war ganz sicher nicht Serbien. Zunächst wurde über 1/3 Kroatiens von der "Jugoslawischen Volksarmee" unter serbischer Führung plattgewalzt und als dann dieser Krieg nicht mehr zu gewinnen war, wurde Bosnien belagert und alle drei Kriegsparteien(Serben, Kroaten, Bosnier) metzelten sich gegenseitig ab, diesmal auf bosnischem Territorium. Europa hatte jahrelang dem Genozid mitten in Europa zugeschaut. "Erst viele Tote später" hat sich die Nato dazu durchgerungen Druck auf die serbische, kroatische und bosnische Führung auszuüben um mit Wirtschaftsembargos und militärischen Drohungen die Kriegsparteien zum Einlenken zu zwingen. Widerwillig unterschrieben sowohl die kroatische als auch die bosnische Führung die Friedenspläne und dies zum Schutze ihres eigenen Volkes. Die serbische Führung war dazu nicht bereit und hat somit die Armut des eigenen Volkes mindestens mitverschuldet.
    Die jugoslawische Volksarmee unter serbischer Führung war den beiden anderen Parteien militärisch hoch überlegen und sie genossen eine Legitimation durch den russischen Staatsapparat(Wo waren die Russen als es den Serben schlechtging?). Die einzigen Zerstörungen in Serbien waren die kurzzeitigen Warnangriffe der Nato nach dem wiederholten Bruch des Friedensabkommens. Diese Zerstörungen auf serbischem Territorium sind lächerlich im Vergleich zu den Zerstörungen in Kroatien und noch lächerlicher im Vergleich zu Bosnien.
    Mit einem hast du aber recht: Der Dumme ist immer der normale Bürger.

    Sorry für OT

  5. #5

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    Zitat Zitat von nitro2018 Beitrag anzeigen
    Mit einem hast du aber recht: Der Dumme ist immer der normale Bürger.
    Und genau darum geht es mir.
    Denn die Schuldfrage trifft i.d.R. die, die eben nicht schuld waren:
    Das gemeine Volk.
    Solche Kriegsentscheidungen werden doch meist von wenigen getroffen.
    Klar ohne Sympathisanten geht es nicht.
    Um aber Sympathisanten zu finden, werden massenhaft Falschmeldungen losgelassen.
    Auch wenn in Serbien nicht so viel kaputt war, dem Volk ging es danach wirtschaftlich viel schlechter als Kroatien und das bis heute.
    Und das hatte und hat eben das gemeine Volk auszubaden.
    Hier können wir auch eine parallele ziehen zum Deutschland im 3. Reich.
    Wie dreckig ging es den Deutschen danach?
    Zum Glück hatten die Alliierten danach nicht einfach gesagt:
    "Selbst schuld, dass ihr nun hungert."
    Es waren letztlich die deutschen Widerstandskämpfer die in den Umländern noch Sympathien für die Deutschen weckten.
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  6. #6

    Standard

    "Du sollst nicht töten."

    Viel klarer geht die Aussage doch nicht. Es gibt keine ausweglose Situation. Wer den Herrn hat, für den kann es keinen Grund geben sich selbst oder andere zu töten.

    Und zu der Geschichte mit denen die sich umbrachten um den Hunger der Kinder/ Enkel zu stillen: Wer Gott hat, braucht sich nicht vor Hunger zu fürchten. Er versorgt uns jeden Tag.
    Wieviel schlimmer muss es für ein Kind sein, wenn seine Eltern/ Großeltern sich umbringen, damit es selbst weniger Hunger hat.
    Könnt ihr euch vorstellen dass ein Kind damit glücklich ist?

    LG Tinka

  7. #7
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    7

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    Zitat Zitat von Tinka
    Wer Gott hat, braucht sich nicht vor Hunger zu fürchten. Er versorgt uns jeden Tag.
    In Anbetracht der vielen Hungersnöte auf dieser Erde eine unsensible Aussage. Gott ist doch kein Garant für einen vollen Magen.

  8. #8
    Honigmond Gast

    Standard

    Beim Durchlesen dieses Threads ging mir am Ende eine Frage nicht mehr aus dem Kopf.
    Ich habe überlegt, weil sie wohl eigentlich doch etwas vom eigentlichen Thema abweicht.

    Aber ich schreib sie dennoch hier rein.
    Welche Eltern /Großeltern würden nicht, wenn sie die tatsächliche Wahl hätten, für ihr Kind sterben?

    Ich weiß... einige werden sagen, dass sei etwas anderes...
    Aber ist es das?

    Zum Thema Selbstmord aus Depressionen oder Ängsten heraus:
    Ich denke, wenn Menschen an ihrem Leben verzweifeln, brauchen sie Hilfe, Menschen, die ihnen einen neuen Weg aufzeigen, für den es sich lohnt zu leben.
    Mir begegnen immer wieder menschliche Äußerungen wie „Das ist egoistisch. Da leiden die, die zurück bleiben ihr Leben lang darunter...“
    Ich denke, dass ist eine sehr menschliche Sichtweise, denn keiner weiß, was einen Menschen innerlich so weit in die Dunkelheit treibt, dass er diesen endgültigen Weg geht.

    Vielleicht ist es beides falsch oder „Sünde“...
    Aber statt darüber zu grübeln, was es ist, und zu „urteilen“... dachte ich mir so, ist es sinnvoller seinen eigenen, persönlichen Teil dazu bei zu tragen, dass eben keiner am Hunger so verzweifelt, ...
    Dass sich in unserer persönlichen Umgebung keiner ausgegrenzt fühlt...
    Dass wir Menschen uns gegenseitig zuhören, helfen, ...

    by the way:
    Ich glaube nicht, dass es irgendetwas gibt, was unverzeihbar, unvergebbar ist auch nicht unter Menschen.
    Aber dass es Dinge gibt, die traurig und sehr schade sind... weil sie das Leben schwerer machen, als es von Natur aus ist und dazu gehört für mich, wenn ein Mensch sein Leben beendet.

    alles Liebe
    Honigmond

  9. #9

    Standard

    Zitat Zitat von Tinka Beitrag anzeigen
    "Du sollst nicht töten."

    Viel klarer geht die Aussage doch nicht. Es gibt keine ausweglose Situation. Wer den Herrn hat, für den kann es keinen Grund geben sich selbst oder andere zu töten.

    Und zu der Geschichte mit denen die sich umbrachten um den Hunger der Kinder/ Enkel zu stillen: Wer Gott hat, braucht sich nicht vor Hunger zu fürchten. Er versorgt uns jeden Tag.
    Wieviel schlimmer muss es für ein Kind sein, wenn seine Eltern/ Großeltern sich umbringen, damit es selbst weniger Hunger hat.
    Könnt ihr euch vorstellen dass ein Kind damit glücklich ist?

    LG Tinka
    Dann gilt für dich nicht, was in Johannes geschrieben steht?

    Johannes 15,13-15
    Niemand hat größere Liebe als die, daß er sein Leben läßt für seine Freunde.

  10. #10

    Standard

    Hey Kisu,

    doch klar gilt das für mich. Aber das wäre kein Grund absichtlich mein Leben zu beenden. Das Leben des Nächsten über sein eigenes stellen, ihn mehr lieben als sich selbst, ja!
    Aber ich erkenne daraus nicht die Botschaft sich für einen anderen umzubringen um z.B. Hunger zu stillen.
    Ich weiß es ist leicht gesagt wenn man nicht in der Situation ist, aber man kann doch genauso hungern und den Kindern das Essen lassen.

    Wenn Gott entscheidet dass die Zeit gekommen ist, dann wird er uns holen und nicht ewigem Hunger aussetzen.

    Ich will damit über niemanden urteilen, ich bin mir sicher dass es für jeden Vergebung geben kann. Und das ist ja das Schöne, wir Menschen haben das zum Glück nicht zu entscheiden.

    Kenne auch jemanden, deren Sohn hat sich (schon vor längerer Zeit) das Leben genommen.
    Die Mutter war schwer belastet damit, ob ihr Sohn Vergebung finden würde und zum Herrn kommt.
    Daraufhin betete sie dass der Herr ihr ein Zeichen geben möge, wenn der Sohn Vergebung erfahren hatte und bei ihm ist.
    Als sie eines Tages das Haus verließ, blühte in ihrem Garten eine Rose, mitten im Winter.

    @Fisch: Wenn ich alle Aussagen auf das Weltgeschehen beziehe, so mögen viele davon unsensibel erscheinen.
    Aber mein lebendiger Gott kümmert sich doch um all meine Angelegenheiten. Ich vertraue doch auf den Herrn und kann meinen Glauben nicht am Weltgeschehen fest machen, oder?

    LG Tinka


 

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