In diesem Fall richtet das Wort Gottes, das schärfer ist als ein zweischneidiges Schwert.
Und es verdammt auch alle Ungehorsame. Aber vor allem die, welche das Evangelium mißbrauchen zur Rechtfertigung von Sünden.
Vergeben ist nicht gleich gutheißen.Vergebt, so wird euch vergeben.
Wer ist in diesem Fall der blinde Führer?Jesus sagte: Kann auch ein Blinder
einem Blinden den Weg weisen? Werden sie nicht alle Beide
in die Grube fallen?
"Es gab aber auch falsche Propheten im Volk; so wird es auch bei euch falsche Lehrer geben. Sie werden verderbliche Irrlehren verbreiten und den Herrscher, der sie (von der Sklaverei der Sünde) freigekauft hat, verleugnen; ..
Sie führen geschwollene und nichtssagende Reden; sie lassen sich von ihren fleischlichen Begierden treiben und locken mit ihren Ausschweifungen die Menschen an, die sich eben erst von denen getrennt haben, die im Irrtum leben.
Freiheit versprechen sie ihnen und sind doch selbst Sklaven des Verderbens; denn wer von jemand überwältigt worden ist, dessen Sklave ist er.
Sie waren dem Schmutz der Welt entronnen, weil sie den Herrn und Retter Jesus Christus erkannt hatten; wenn sie sich aber von neuem davon fangen und überwältigen lassen, dann steht es mit ihnen am Ende schlimmer als vorher.
Es wäre besser für sie, den Weg der Gerechtigkeit gar nicht erkannt zu haben, als ihn erkannt zu haben und sich danach wieder von dem heiligen Gebot abzuwenden, das ihnen überliefert worden ist.
Auf sie trifft das wahre Sprichwort zu: Der Hund kehrt zurück zu dem, was er erbrochen hat, und: Die gewaschene Sau wälzt sich wieder im Dreck." (2Pet. 2:1,18-22.)
"Denn wenn wir vorsätzlich sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, gibt es für diese Sünden kein Opfer mehr, sondern nur die Erwartung des furchtbaren Gerichts und ein wütendes Feuer, das die Gegner verzehren wird.
Wer das Gesetz des Mose verwirft, muß ohne Erbarmen auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin sterben.
Meint ihr nicht, daß eine noch hzärtere Strafe der verdient, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten, das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, verachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat?" (Hebr. 10:26-29.)
"Darum wollen wir beiseite lassen, was man zuerst von Christus verkünden muß, und uns dem Vollkommeneren zuwenden." (Hebr. 6:1.)Der Jünger steht nicht über seinen Meister;
wenn er vollkommen ist, so ist er wie sein Meister.
Das will ich gar nicht, sondern ich zeige auf den, der es wirklich kann und tut, auf Jesus.Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und
den Balken in deinem nimmst du nicht wahr?
Wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt still, Bruder,
ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen, und du siehst
selbst nicht den eigenen Balken in deinen Augen?
Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge und
sieh dann zu, dass du den Spliiter aus deines Bruders Auge
ziehst.". Lukas 6, Verse 39,37,39-42
"Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als erster einen Stein auf sie."Joh 8,7Und was sagte er weiter? "Geh und sündige hinfort nicht mehr."
Mit diesem Satz antwortete Jesus zurückhaltend, indem er sich bückte und in den Sand zeichnete. Eine Haltung, die uns dazu einlädt, einem Menschen in seiner Eigenart und Merkwürdigkeit auf gleicher Ebene zu begegnen, ohne über ihn zu urteilen. Die Würde des Menschen ist unantastbar, unabhängig von seinem Fehlverhalten.
Ihre Tat hat er nicht gutgeheißen. Er hat nicht gesagt, daß es keine Sünde war, was sie getan hat.
Und darum geht es hier.
Gott liebt die Menschen, aber er haßt die Sünde. Und das gleiche erwartet er von uns.
"Ihr, die ihr den Herrn liebt, haßt das Böse!" (Ps. 97:10.)
In der Sünde?Gerade dieses Unterfangen scheint uns beiden im Alltag so schwierig. Dort, wo wir uns als Menschen gleichen Wertes begegnen, erlauben wir uns Versöhnung und geben uns eine Chance im Anderssein.
Als Sünder?Indem ich andere achte, achte ich auch mich selbst.
Das ist kein Leben. "Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm." (Joh. 3:36.)Aus dieser Haltung der Achtsamkeit, des Respekts und der Gleichwertigkeit ist es uns wichtig, Partei zu ergreifen: für das Leben, für die Liebe und für die Bewahrung der Schöpfung.
Das ist keine Liebe. "Die liebe ... handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, ... freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit." (1Kor. 13:4-6.)
Und das ist auch keine Bewahrung der Schöpfung, sondern ihre Zerstörung.
Denn in der Schöpfung hat alles seinen Sinn und Zweck: das Auge zum Sehen, das Ohr zum Hören, der Fuß zum Gehen u.s.w.
Und für den Sex sind die Geschlechtsorgane bestimmt.
Wer seine Organe, b.z.w. Glieder nicht zweckmäßig gebraucht, wird sie früh oder spät zerstören.




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