etwas stimmt mit dem Link nicht........................
Druckbare Version
Hier der Link nun nochmal, hoffentlich gehts jetzt!
Entschuldigt bitte, aber hier muss ich eine kleine Korrektur anbringen.
Der "Fond" hat absolut nichts mit SR zu tun und wird vollkommen außerhalb von SR geführt!!!
Dieser "Fond" wird von mir koordiniert und wird ausschließlich zur "Opferhilfe" eingesetzt!!!
Allerdings ist SR herzlich willkommen auch in diesen "Fond" einzubezahlen, so wie Erold1 es vorgeschlagen hat!!!
Jeder "Spender" ist willkommen, diesen "Fond" jederzeit zu prüfen!!!
imporex
Ich habe den Artikel mal gelesen, auf idea….
Dass SR eine Sekte ist, kann wohl kaum geleugnet werden, wie es im Beitrag abgestritten wird.
Was heisst denn schon biblisch? Das was man hier liest, also im Forum, entspricht wohl kaum der „Bibel“, die Lehren, nicht nur die Misshandlungen, welche die SR als Grundlage hat, das was hier verschiedenen Ortes schon angedeutet wurde. Nur weil man „Jesus“ sagt, ist man noch lange nicht biblisch. Das ist Augenwäscherei. (und meine Frage, wie es sich zum Judentum stellt, wurde auch nicht im Forum beantwortet...)
Was ist denn biblisch, oder wie biblisch ist denn die Bibel selbst? Ich kann auch Mord "biblisch" rechtfertigen....
Und was hat Jesus, der Jude Jesus, der „Christus“ mit dem griechischen Christentum gemeinsam? Oh, ein hartes Thema, wenn man da ehrliche Bilanz ziehen will. Ein Urproblem des Christentums.
„Sekte“ ist der Grundbedeutung eine Abspaltung einer Gruppierung aus einer „Mutterreligion“. Die Mutterreligion wäre vom Christentum eigentlich das Judentum, da Jesus weder Christentum lehrte, noch ein Religionsstifter oder Gründer war (im Gegenteil, er hätte mit solchen Aussagen sich selbst verworfen), sondern ganz in seiner jüdischen Tradition blieb.
So war das frühe jüd. Christentum eine jüdische Sekte mit Sonderlehren, wo man sich um eine charismatische Persönlichkeit scharte. Also es ging nicht mehr um den Ewigen allein, sondern da war schon eine Zentrums- und Lehrverschiebung.
Später verschob sich diese Sichtweise in die Lehren des Paulus mit essenischer und hellenistischen Gedankengut und Paulus’ Lehre wurde zur Lehre des Christentums stilisiert, wo die Globalisierung zusagen schlussendlich in der Mutter der Kirche, in der rkK die Krönung fand.
Danach kamen immer wieder mal „Persönlichkeiten“, charismatische Erneuerer und Reformatoren (welche aber die kath. Lehre übernahmen, und kaum auf das wirkliche zurückführen), wo es meist auch ein hohes Mass an (vermeintlich freiwilliger) Bindung ihrer Mitglieder an ihre Lehre gibt. Dies ist sehr charakteristisch für Sekten, sie bestimmen auch die soziale Struktur in ihrer Gemeinschaft. Was voll auch auf SR und ähnliche Glaubensgemeinschaften zutrifft.
Das alles ist weit weg einer Lehre und Menschenbestimmung, was der Ewige wirklich wollte, ja selbst was Jesus damals lehrte.
und noch ein bisschen weiter, weil es so interessant ist. Die Wurzeln des eigenen Seins sollte man kennen.
Also Römer und Griechen, die ihre alte Glaubenswelt neu projizierten und das heidnische Gemisch der Gottesbetrachtung hatte seinen Anfang….Zitat:
Häresien, so weit das Auge reicht: Die frühchristliche Anarchie
In der Schule wird das Christentum zuweilen mit einer mehr oder weniger seit Jesus gradlinig verlaufenden Kirchengeschichte gleichgesetzt, und die Irrungen und Wirrungen der Kirchengeschichte werden gerne äußeren Machtfaktoren wie beispielsweise »den Römern« zugeschrieben.
Aber so einfach war es nie: Schon das Urchristentum im 1. Jh. war in kürzester Zeit faktisch in Judenchristen und Heidenchristen gespalten.
Erstere waren im Selbstverständnis eine innerjüdische Gruppierung- wie auch die Pharisäer, Essener und Sadduzäer -, die in Jesus den von Gott gesandten Messias (hebräisch: der Gesalbte) sahen, der zur politischen Führung, zum exklusiven König des jüdischen Volkes ausersehen war.
Letztere waren all jene, die sich als NichtJuden zu Christen taufen ließen, aber keine Juden werden wollten oder konnten, und Jesus unabhängig von jüdischer Vereinnahmung als Propheten Gottes, als Gottes Sohn oder sogar als Gott selbst ansahen. Die anfänglich dominierenden Judenchristen, zu denen alle ursprünglichen Jesus-Anhänger gezählt werden müssen, bekämpften zunächst die Minderheit der Heidenchristen, bevor diese selbst nach und nach zur Mehrheit wurden und nun die Judenchristen zu den religiösen Irrlichtern erklärten.
aus:
Die wunderbare Welt der Sekten: Von Paulus bis Scientology von Gerald Willms